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Sepp Leo Maier
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 Presseschau 25. Spieltag
LL Niederrhein 3: 25. Spieltag, Expertentipp von Ralf Kessen (Trainer TuRa 88)
„Jetzt hilft nur noch beten“
In der letzten Woche konnte ich an dieser Stelle noch von Spannung an der Tabellenspitze sprechen. Doch diese ist mittlerweile minderer Elektrizität gewichen. Wer hätte gedacht, dass RWO II diesmal patzt und somit TuRa wieder den alten Vorsprung von sieben Zählern gewährt?! Jetzt hilft eigentlich nur noch beten, bangen, hoffen – und ein Ausrutscher der Konkurrenz.
Das Topspiel zwischen TuB Bocholt und den kleinen Kleeblättern könnte an diesem Sonntag die Vorentscheidung im Aufstiegsrennen bringen – falls TuRa gegen Klosterhardt gewinnt. Sieben Zähler sollten Duisburg eigentlich reichen, wenn da nicht die Erfahrungen aus dem letzen Jahr wären. Arminia ist kein Selbstläufer, da sich die Oberhausener in Top-Form befinden und weiter nach oben möchten. Die „Roten Teufel“ müssen einfach weiter für die Verbandsliga powern. Lassen wir uns überraschen...
Im Keller ist und bleibt es aber weiter spannend: Die Adler aus Osterfeld befinden sich nach dem Sieg gegen Olympia Bocholt im Kurzaufwind und segeln mit dem Überflieger der letzten Wochen aus Hamborn um die Wette. Der Gewinner dieses Rennens wird mit Sicherheit die nächsten Wochen nicht mehr so akut mit dem Abstieg zu tun haben. Der Verlierer hängt dann wohl wieder unten drin. Da gilt es für beide Zähne zeigen und beißen. Für Möllen heißt es wie für Dinslaken auch weiter alles zu geben, um das Feuer der Liga am Brennen zu halten. Falls nicht – dann hilft wie an der Spitze nur noch beten.
Tipps
Heim Gast Experte RS
Osterfeld Hamborn 1:1 2:3
Glückauf Möllen Olympia Bocholt 2:0 1:0
TuRA 88 Duisburg Klosterhardt - 4:3
Sterkrade Dinslaken 2:1 3:1
TuB Bocholt RWO II 2:0 1:2
Walbeck Fichte Lintfort 1:3 0:2
TuS Borth Sonsbeck 1:1 1:3
Kleve II Duisburger SV 0:0 4:1
_________________ Wenn ich so sehe, welchen Zirkus ein Stefan Effenberg oder Mario Basler um die eigene Person veranstaltet, wird mir schwindlig. Früher hätten wir die im Training ein paar Mal richtig weggegrätscht - dann wäre Ruhe gewesen! (Bernhard Dietz)
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| Fr 18 Apr, 2008 12:06 |
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 Nachbarschaftshilfe
Oberhausen, 18.04.2008, 0 Kommentare
LANDESLIGA. Arminia gastiert beim Spitzenreiter TuRa und möchte den Duisburgern eins auswischen. Adler und 06/07 daheim.
TuRa 88 Duisburg - DJK Arminia Klosterhardt: Günter Abel wird's freuen und gerne hören. Der Kumpel von Arminia-Trainer Achim Meyer darf morgen am Kammerberg auf Schützenhilfe hoffen. "Wir haben RWO in dieser Saison wichtige Punkte geraubt. Das soll morgen bei TuRa nicht anders sein. Am besten holen wir dort diesmal sofort alle drei", möchte Meyer dem Spitzenreiter wie schon beim 2:2 im Hinspiel erneut eins auswischen. Gar nicht mal so abwegig, schließlich lastet der selbst auferlegte Aufstiegsdruck alleine auf den Gastgebern. Meyer steckt allerdings für morgen personell ziemlich in der Bredouille. Elf Mann bekommt der Linienchef mit Ach und Krach zusammen, Ferdinand Motto würde im schlimmsten Fall als einziger Ergänzungsspieler auf der Bank Platz nehmen. Dennis Kubitza sammelt wie einige andere Rekonvaleszenten Spielpraxis in der "Zweiten", Pascal Arendt ist bekanntlich gesperrt
_________________ "Nichts ist so vergänglich, wie der Ruhm von gestern". Vielen Dank an Achim Meyer für diese warmen Worte an KP Müller, dessen Ladehemmungen über Monate ständiger Begleiter bleiben sollten.
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| Fr 18 Apr, 2008 20:59 |
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Balken
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TuB Bocholt - RW Oberhausen II: Nach der völlig unnötigen, aber verdienten Niederlage gegen 06/07 fordert Trainer Günter Abel morgen in Bocholt Wiedergutmachung. Dabei hofft er auch darauf, mit Monir Ibrahim wieder einen wichtigen Spieler aus dem Regionalliga-Kader zu bekommen. Mit ihm in der zentralen Abwehr könnte Kapitän Lucas Kwiatkowski ins Mittelfeld rutschen. Denn dort sah Abel zuletzt die größten Defizite. "Wir müssen im Mittelfeld die Zweikämpfe wieder annehmen und gewinnen", fordert er. Abhaken will Abel die Saison auch bei sieben Punkten Rückstand auf TuRa noch nicht. "Wir wollen zumindest den zweiten Platz halten und dann mal schauen, was so kommt", gibt es auch noch so etwas wie eine kleine Hoffnung auf Aufstieg auf "Umwegen".
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| Fr 18 Apr, 2008 21:00 |
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SV Adler Osterfeld - SF Hamborn 07: "Jetzt hat auch der Letzte kapiert, worum es geht", fiel Coach Günter Schlipper nach dem 4:0-Sieg in Olympia Bocholt ein Stein vom Herzen und "aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz war der Sieg von doppelter Bedeutung". Schlipper sah bei diesem Auswärtserfolg aber auch zwei verschiedene Gesichter seiner Truppe: "Die erste Hälfte war so lala. Auf jeden Fall steigerungsfähig. Aber die zweite war vielleicht sogar eine der besten seitdem ich hier bin." Klar wünscht sich der Linienchef nun, dass seine Elf genau da anknüpft, aber: "Hamborn hat momentan einen Lauf, es ist eine völlig offene Partie. Aber wir spielen auf Sieg!" Golflehrer Javier Lopez hat sich bei der Ausübung seines Berufes am Rücken verletzt und fehlt. Bei den Gästen spielen mit Ali Karagöz, Christian Küsters und Rene? Staron drei Ex-Osterfelder
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| Fr 18 Apr, 2008 21:00 |
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Sterkrade 06/07 - SuS Dinslaken 09: Trainer Peter Zimpl weilt auf Fuerteventura, Mirko Skandera springt für ihn ein. "Den Urlaub hatte ich schon gebucht", erklärt Zimpl. "Meine Frau hat gesagt, ich darf alles machen, bloß nicht die Reise abblasen." Hat er nicht, am 2. Mai ist er wieder da. Skandera wird deshalb auch nicht die Mannschaft umkrempeln, "zumal wir nach dem Sieg gegen RWO mit Rückenwind in die Partie gehen." Das war nach dem Dreier in Sonsbeck auch so, "aber jetzt wissen die Jungs, dass es nur mit 100 Prozent geht." Personell hat Skandera wieder Alternativen, denn auch Alex Scheelen hat sich zurückgemeldet
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| Fr 18 Apr, 2008 21:01 |
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Die Teufel sind gewarnt
Duisburg, 18.04.2008, Von Daniel Paul, 0 Kommentare
Schon im Hinspiel gegen Arminia Klosterhardt tat sich die Kessen-Elf schwer und kam über ein 2:2 nicht hinaus. Der Trainer will von Aufstiegseuphorie noch nichts hören
Einsatz offen: Th. Burgsmüller. FUSSBALL LANDESLIGA Nach der peinlichen 2:3-Heimpleite gegen das Schlusslicht Glückauf Möllen vor rund zwei Woche ahnte man Böses. Geht die ganze Geschichte mit TuRa 88 und dem Aufstieg schon wieder von vorne los? Die richtige Antwort gaben die "Roten Teufel" nur sieben Tage später auf dem Platz. Mit dem hauchdünnen 3:2-Erfolg bei SuS Dinslaken ließen die TuRaner nicht nur die Kritiker verstummen, sondern wohl auch die letzten Aufstiegshoffnungen von Konkurrent Rot-Weiß Oberhausen II, der zeitgleich eine überraschende Niederlage gegen Sterkrade 06/07 hinnehmen musste.
Somit ist der alte Abstand von sieben Punkten wieder hergestellt, der Aufstieg von TuRa 88 in die Verbandsliga rückt näher. Doch Coach Ralf Kessen, der unter der Woche bekannt gab, in der kommenden Saison zum VfB Homberg überzusiedeln, bremst die Euphorie. Kein Wunder, dem Trainer geht es zu schnell von einem Extrem ins nächste. "Vor einer Woche hieß es noch, dass wir wieder kurz vor dem Ziel straucheln, heute sollen wir schon aufgestiegen sein. Das Spiel mache ich nicht mit", so der 47-Jährige.
Mit dem Heimspiel gegen Arminia Klosterhardt beginnen für Kessen & Co. die Oberhausener Wochen. Am Mittwoch gastiert im Nachholspiel Adler Osterfeld am Kammerberg, bevor die TuRaner die schwere Auswärtsfahrt nach Sterkrade antreten müssen. Doch erst einmal steht die Partie gegen Klosterhardt an, das Kessen als einen der schwersten Gegner in der Landesliga ansieht. "Die sind sehr schwer zu bespielen. Klosterhardt betreibt einen hohen läuferischen und kämpferischen Aufwand", so Kessen. Hautnah zu spüren bekamen die "Roten Teufel" dies beim 2:2 im Hinspiel. Nach neun Siegen zum Auftakt bremste ausgerechnet Klosterhardt den unglaublichen Siegeszug.
Personell bleibt die Lage am Kammerberg weiter angespannt. Thorsten Burgsmüller (Zerrung) und Frank Cho stiegen zwar wieder ins Lauftraining ein, doch ob beide auflaufen können, entscheidet sich erst kurzfristig. Michael Baum ist nach seiner Roten Karte ohnehin gesperrt. Somit rückt Manfred Tebeck erstmals in diesem Jahr wieder in die Startelf, der Mann für die Sicherheit in der Abwehr.
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| Fr 18 Apr, 2008 21:05 |
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Arminia mit Rumpftruppe zum Ersten
Oberhausen, 18.04.2008, Thomas Hemmerle, 0 Kommentare
Landesliga.
TuRa 88 Duisburg - Arminia Klosterhardt (So, 15 Uhr): Die beste Mannschaft der Saison empfängt das erfolgreichste Rückrunden-Team. Ob aus dieser interessanten Konstellation ein sehenswerter Fußball-Leckerbissen resultiert, bleibt abzuwarten. Denn beide Klubs präsentierten sich in den vergangenen Wochen nicht in Topform. Die Duisburger unterlagen nach der Nullnummer im Spitzenspiel bei RWO II völlig überraschend zu Hause gegen den Tabellenletzten Möllen und siegten bei „Kellerkind” Dinslaken glücklich mit 3:2. Bei der Arminia steckte zuletzt ebenfalls etwas Sand im Getriebe, auch wenn dennoch Erfolge bei Adler Osterfeld und gegen Möllen heraussprangen. Ein Grund für die zuletzt etwas abfallende Formkurve sind die vielen Ausfälle, mit denen Achim Meyer Woche für Woche zu kämpfen hat. Bei TuRa wird der Klosterhardter Coach wieder einmal mit dem letzten Aufgebot antreten müssen. Zu den langzeitverletzten Felix Asamoah und Daniel Findorff gesellen sich Philip Bauer, der sich beim Training am Donnerstag einen Bänderriss zuzog sowie Pascal Arendt, der letzten Sonntag bereits nach 30 Sekunden die Rote Karte sah. Darüber hinaus werden Dennis Kubitza, Marcel Broß und Dennis Wydra bis zum Saisonende die zweite Mannschaft im Aufstiegskampf in der Kreisliga A unterstützen. „Auf der Bank wird nur ein Spieler sitzen” informiert Meyer über fehlende Alternativen.
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| Fr 18 Apr, 2008 21:06 |
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RWO verliert, Adler gewinnt
Oberhausen, 23.04.2008, Friedel Kaufhold und Martin Berger
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Landesliga. Wieder einmal nutzte die Zweite von RWO die Chance nicht. Adler Osterfeld besiegte den Spitzenreiter TuRa 88 in Duisburg, RWO verliert zu Hause gegen Lintfort
RWO II - Fichte Lintfort 1:2
Tore : 0:1 (2.), 1:1 (40.) Schirru, 1:2 (82.) RWO: Luft, Dammrath, Ibrahim, Berg, Kwiatkowski, Schirru, Rene Landers (72. Charlier), Fazljija, Beric, Katzke (65. Vaccarello), Grimm.
In den ersten 45 Minuten zeigten die Kleeblätter ein gutes Spiel, auch wenn die Mannschaft nach zwei Minuten schon hinten lag. Doch sie versäumte es, die sich bietenden CXhancen konsequent auszunutzen. So reichte es nur zum Ausgleichstreffer durch Schiru kurz vor der Pause.Auch in den zweiten 45 Minuten baute RWO noch Druck auf, doch es war ein ähnliches Bild. Selbst gute Möglichkeiten blieben ungenutzt. Lintfort kam dafür gerade einmal vors Oberhausener Tor und traf.Unterm Strich eine enttäuschende Leistung. Und durch diese Niederlage wurde die letzte Chance auf die Meisterschaft wohl verspielt. Ärgerlich, denn TuRa unterlag auch…
TuRa 88 Duisburg - Adler Osterfeld 0:3
Tore: 0:1 (32.) Terwiel, 0:2 (62.) Gajda, 0:3 (80.) Jablonski. Adler: Scherping, Trimborn, Bögus, Durdu, Ciebis, Buttenbruch, Gajda (85. Blanke), Lo Mele, Terwiel, Zeidler, Herrera-Becker (70. Jablonski).
Jubel bei den Osterfeldern, die immerhin dem ganz souveränen Tabellenführer alle drei Punkte abgeknöpft haben. Zum Spiel: Der Spitzenreiter machte gleich von Beginn an mächtig Druck, aber die Adleraner haben richtig gut dagegen gehalten. Und dann müssen die Schlipper-Schützlinge den Liga-Primus mit ihrer offensiven Spielweise doch ziemlich beeindruckt haben. Adler-Keeper Stefan Scherping sorgte wieder mal für den nötigen Rückhalt, und vorne lief’s wie am Schnürchen. „Nach dem 0:2 war die Moral der Duisburger gebrochen. Wir haben bewiesen, dass wir mit jeder Mannschaft mithalten können“, so Adler-Coach Schlipper.
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| Do 24 Apr, 2008 7:26 |
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Zu blöd?
Oberhausen, 23.04.2008
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LANDESLIGA. Adler gab RWO II gestern mit einem Sieg gegen TuRa einen Steilpass, aber die "Kleeblätter" patzten mal wieder.
RW Oberhausen II - Fichte Lintfort 1:2 (1:1): Das ging ja schon toll los! Bereits nach zwei Minuten musste RWO-Keeper Kevin Luft nach einem Musterangriff der Gäste hinter sich greifen, fortan verteidigte Fichte mit Mann und Maus. Wie so oft fanden die "Kleeblätter" kein probates Mittel im Vorwärtsgang und mussten bis zur 40. Minute warten, ehe Damiano Schirru den Ausgleich erzielte. Julian Berg hatte einen Einwurf bis in den Fünfmeterraum befördert, Schirru bedankte sich. Im zweiten Abschnitt drückte RWO weiter und erspielte sich einige ordentliche Möglichkeiten. Die beste vergab der aufgerückte Monir Ibrahim, der aus drei Metern den Ball nicht hinter die Linie gedrückt bekam. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Gäste schlossen einen ihrer vielen Konter in der 75. Minute zum 2:1 ab.
TuRa 88 Duisburg - Adler Osterfeld 0:3 (0:1): Günter Schlipper hatte Spaß: "Schade, jetzt ist der Druck weg", flachste der Coach. Dazu hatte er auch allen Grund, schließlich boten die Rothebuscher eine starke Leistung beim Spitzenreiter. War es in der Anfsngsphase noch Keeper Stefan Scherping, der mit drei ganz starken Paraden im Mittelpunkt stand, so nahm Adler spätestens nach der Führung durch Dennis Terwiel (30.) richtig Fahrt auf. "Wir waren überlegen, auch wenn es ein offener Schlagabtausch war", so Schlipper. Einen Konter schloss der erneut vorzügliche David Gajda zum 2:0 ab, "und dann hat TuRa die Flügel hängen lassen." Toto Jablonski markierte nach Terwiel-Flanke in der 80. Minute den Schlusspunkt. RWO hätte also nochmal ins Aufstiegsrennen eingreifen können. Hätte. . . (
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| Do 24 Apr, 2008 7:30 |
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Punkte verschenkt
Moers, 23.04.2008, WOLFGANG JADES
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FUSSBALL. Landesligist SV Sonsbeck unterliegt Schlusslicht SuS Dinslaken 0:1 und kann erneut nicht gegen ein Team aus der Abstiegszone gewinnen.
Sie haben einfach ihre Probleme mit den Teams aus dem Tabellenkeller. So war es auch gestern Abend für Fußball-Landesligist SV Sonsbeck. Beim SuS Dinslaken 09 gab es eine 0:1 (0:0)-Niederlage. Entsprechend war die Stimmung bei Trainer Thomas Geist: "Natürlich bin ich enttäuscht. Aber wir haben unverdient verloren. Schließlich waren wir die bessere Mannschaft. Hätte das reguläre Tor gezählt, wären wir als Sieger vom Platz gegangen."
Viele Unterbrechungen
Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da musste Sonsbecks Keeper Markus Rauschnik schon sein ganzes Können aufbieten. Bei einem Freistoß kam er gerade noch mit den Fingern so an den Ball und konnte ihn über die Latte lenken. Die Partie wurde in den Anfangsphase sehr intensiv geführt. Viele Unterbrechungen durch kleine Fouls sorgten für wenig Spielfluss.
In der 40. Minute jubelten die Sonsbecker Anhänger schon. Nach einem Lattentreffer von Julian Deymann staubte Norbert Quinders ab. Doch das Tor wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben. In der Halbzeit entschuldigte sich der Linienrichter für seinen Fehler bei Geist. Sekunden vor der Pause knallte Maik Bodden den Ball noch an den Pfosten.
Sieben Minuten nach dem Wechsel gerieten die Rot-Weißen in Rückstand durch einen verwandelten Foulelfmeter von Kevin Proba. Jörg Hahn hatte seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall gebracht. Innerhalb von zwei Minuten hatten Quinders und Daniel Beine zwei Riesenmöglichkeiten, konnten sie nicht nutzen.
SVS: Rauschnik, L. Deymann, Beine (70. Herbst), Möllenbeck, Bodden, Mühlbauer, Müller, Dragovic, Quinders (63. Sahin), J. Deymann (76. Lerch), Hahn.
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| Do 24 Apr, 2008 7:31 |
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Der SuS kann wieder hoffen
Dinslaken, 23.04.2008, TIMO KIWITZ
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LANDESLIGA. Starke kämpferische Vorstellung der Dinslakener Kicker beim 1:0-Erfolg im Nachholspiel gegen Sonsbeck.
Ado Alagic (Mitte) holte den Elfmeter heraus. Ilyas Uysal (links) machte ein ganz starkes Spiel. "Er war heute überall", lobte sein Trainer Oliver Grimm später. (Foto: Lars Fröhlich) (NRZ)
Ado Alagic (Mitte) holte den Elfmeter heraus. Ilyas Uysal (links) machte ein ganz starkes Spiel. "Er war heute überall", lobte sein Trainer Oliver Grimm später. (Foto: Lars Fröhlich)
Der SuS Dinslaken 09 hat sich die Hoffnung auf den Klassenerhalt bewahrt. Auf der heimischen Asche bezwang der Fußball-Landesligist gestern Abend in einem Nachholspiel den SV Sonsbeck mit 1:0 (0:0). Kevin Proba erzielte mit einem Foulelfmeter in der 52. Minute das Tor des Tages.
Sieben neue Spieler hatte Interimscoach Oliver Grimm in der Startelf aufgeboten. Die Maßnahme fruchtete. Die Gastgeber kämpften von Beginn an um jeden Ball, ließen nie locker. "Heute hat, so hoffe ich zumindest, auch der Dümmste begriffen, was man mit Einsatzwillen und Herzblut erreichen kann", meinte ein erleichterter Grimm nach dem Schlusspfiff.
Tatsächlich: Mit der Leidenschaft schien auch das Glück zurückzukehren. Kurz vor dem Seitenwechsel rettete zweimal das Aluminium für den schon geschlagenen SuS-Keeper Dennis Strewginski. Daniel Beine (41.) traf die Latte, der Schuss von Meik Bodden (45.) ging an den Pfosten. Allerdings hatten da auch die Hausherren bereits ihre Chancen gehabt. Schon in der ersten Minute musste Gästekeeper Markus Rauschnik bei einem Kopfball von Jörn Watterodt sein ganzes Können aufbieten.
Nach einem Rempler gegen Ado Alagic zeigte Referee Andre Horst schließlich auf den Punkt. Keine ganz unumstrittene Entscheidung, aber durchaus vertretbar. Dass der etatmäßige Schütze Stefan Radochowski da noch auf der Bank saß, war kein Problem. Proba schnappte sich den Ball und verwandelte sicher.
Was folgte, war eine Abwehrschlacht! Und weil der SuS weiter bis zur absoluten Erschöpfung rannte und verteidigte, gelang es den Sonsbeckern nicht mehr, wirklich gute Gelegenheiten herauszuspielen.
"Wir haben uns das verdient", war Grimm überzeugt, "ich hoffe, dass wir die Euphorie nun mitnehmen können.
SuS 09: Strewginski; Grote (70. Spettmann), Michels, Hermann, Bottländer, Watterodt, Aydin, Proba (65. Özdogan), Alagic (85. Radochowski), Uysal, Coskun.
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| Do 24 Apr, 2008 7:33 |
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Turbulente Schlussphase
Moers, 23.04.2008
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FUSSBALL. Landesligist TuS Borth gibt in den letzten Sekunden sicher geglaubten Sieg gegen Hamborn noch aus der Hand.
Unglaublich - der TuS Borth musste eine ganz bittere Niederlage schlucken. Der Fußball-Landesligist unterlag daheim gegen Hamborn 07 mit 2:3 (0:1). Die Prigge-Elf steckt damit im dicksten Abstiegsschlamassel.
Das Unheil brach herein
Michael Prigge war nach dem Spiel total konstaniert "Diese Niederlage muss ich erst einmal verdauen." Seine Mannschaft lag in der Schlussminute noch mit 2:1 in Front, hatte kurz zuvor noch eine Großchance um alles klar zu machen.
Dann brach das Unheil über Borth herein. Die Mannschaft kassierte den unnötigen 2:2-Ausgleich (90.), war daraufhin total geschockt und verunsichert. Aber damit nicht genug. Beim Anstoß wurde der Ball vertändelt. Hamborn fuhr noch einen letzten Angriff, schlug den Ball im hohen Bogen in den Borther Strafraum und erzielte praktisch mit dem Abpfiff den vielumjubelten Siegtreffer. "Ich kann es nicht fassen", so Michael Prigge. "Wir haben den Gegner nahezu über 90 Minuten dominiert, haben alles selbst in der Hand und werden für zwei unnötige Unachtsamkeiten knallhart bestraft."
Das Spiel begann total einseitig - Borth spielte gut und zielstrebig. Aber wie aus heiterem Himmel fiel das 0:1 (35.). Doch die Elf vom Mittelweg stemmte sich in den zweiten 45 Minuten mit aller Macht gegen die Niederlage. Mit einer tollen Moral und viel Einsatz gelang Stürmer Hussein Bougdji in der 60. Minute der verdiente 1.1-Ausgleich.
Hussein Bougdji trifft
Die Prigge-Jungs ließen in ihrem Bestreben nie nach, wollen unbedingt den Sieg. Als erneut Hussein Bougdji zum 2:1 (83.) einnetzte, schien Borth auf einem guten Weg. Doch dann kam die zuvor geschilderten letzten Minuten.... (MB)
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| Do 24 Apr, 2008 7:34 |
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Der Aufschrei von Mustafa Cukur
Duisburg, 23.04.2008, FRIEDHELM THELEN
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LANDESLIGA. Die Turaner verlieren nicht nur das Nachholspiel gegen Osterfeld, sondern auch ihren wichtigen Spieler auf der linken Außenbahn.
Auf dem Kammerberg waren 63 Minuten gespielt, als ein Aufschrei über den Platz gellte. Und der Schrei ließ nicht nach - so wie die Schmerzen bei Mustafa Cukur. Wie sein Gegenspieler Ilhan Durdu ging er zum Ball, doch der Osterfelder traf den Turaner von der Seite am Knöchel, der sofort blau anlief. Der Schiri pfiff. Das war richtig. Entschied auf ein Osterfelder Foul. Auch richtig. Warum Marco Scuderi den Karton im Trikot ließ, weiß wohl nur er alleine. Zu allem Überfluß verlor TuRa 88 Duisburg, der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga, auch noch das Nachholspiel gegen Adler Osterfeld mit 0:3 (0:1).
Auch Verfolger RWO II verlor sein Nachholspiel
Am Ende bleiben zwei "Immerhins".
Immerhin schien nach ersten schlimmeren Befürchtungen wohl "nur" eine Bänderverletzung bei Mustafa Cukur vorzuliegen.
Immerhin hat auch TuRa-Verfolger RWO II mit 1:2 gegen Fichte Lintfort verloren. Die Neudorfer gehen also mit zehn Punkten Vorsprung in die letzten fünf Spiele der Saison. Das sieht trotz der deutlichen Niederlage gut aus.
Und so deutlich das Ergebnis auch war: Es hätten gestern Abend 13 Punkte Vorsprung sein müssen. Denn hätten die Roten Teufel nur die hundertprozentigen Chancen genutzt, wäre das Osterfelder Tor in der 29. Minute von Dennis Terwiel das 1:3 aus Adler-Sicht gewesen - so war es aber die Führung, weil Sascha Schnecker in der zweiten Minuten frei vor Adler-Keeper Stefan Scherping über den Ball trat, weil Marcel Füten nach einer Ecke per Kopf an Scherping scheiterte (20.), und weil Frank Cho (28.) in Rücklage geriet.
Anfangs der zweiten Hälfte ging es weiter, denn zweimal hätte Thorsten Burgsmüller den Ausgleich erzielen müssen (51., 54.), doch spätestens mit dem Foul an Mustafa Cukur, dem so wichtigen Spieler auf der linken Außenbahn, war das Spiel endgültig gelaufen.
Dafür lief es bei Adler Osterfeld umso besser. Nach einer Ecke erhöhte David Gajda (67.) auf 2:0; sieben Minuten vor dem Ende schloss Torsten Jablonski einen Konter zum dritten Gästetor ab. "In der ersten Hälfte kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen; wir haben lediglich die Chancen nicht genutzt", so Trainer Ralf Kessen. Ecevit Bögüs (86., Adler) und Willi Anastassiadis (90., TuRa) sahen Gelb-Rot.
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| Do 24 Apr, 2008 7:35 |
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Erneute Heimpleite
Duisburg, 23.04.2008, Von Daniel Paul
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TuRa 88 geht im Nachholspiel gegen Adler Osterfeld mit 0:3 unter. Kessen bemängelt die schwache Chancenverwertung. "Willi" Anastassiadis sieht kurz vor Schluss die Ampelkarte
Hatte in der 28. Minute die Riesenchance zur Führung. Ansonsten blieb Frank Cho an diesem Abend blass. Foto: WAZ, Mangen (waz)
Hatte in der 28. Minute die Riesenchance zur Führung. Ansonsten blieb Frank Cho an diesem Abend blass. Foto: WAZ, Mangen
FUSSBALL LANDESLIGA TuRa 88 Duisburg Adler Osterfeld 0:3 TuRa: Mertens - Theißen, Füten, Tebeck, Cukur (65. Pomp) - Schnecker (61. Lazovic), Ince, Jütten, Anastassiadis - Cho, Burgsmüller.
Tore: 0:1 (30.) Terwiel, 0:2 (67.) Gajda, 0:3 (83.) Jablonski.
B.V.: (83.) Gelb-Rot Bögus und Anastassiadis (90.). beide wieder. Foulspiel TuRa 88 hat es verpasst, den Aufstieg endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Nach der zeitgleichen Pleite von RWO II bleibt der Zehn-Punkte-Vorsprung jedoch weiterhin bestehen. Vor allem die ausgelassenen Chancen in Hälfte eins wurden den TuRaner am Ende zum Verhängnis.
Die "Roten Teufel" übernahmen von Beginn an das Kommando. Bereits nach zwei Minuten stand Sascha Schnecker nach schöner Vorarbeit von Hüseyin Ince frei vor Adler-Keeper Scherping, doch der Stürmer schien selbst so überrascht, dass er nicht wusste, wie er den Ball unterbringen sollte. Chance vertan. Doch TuRa spielte munter weiter, wollte das schnelle Tor. Thorsten Burgsmüller und Frank Cho ließen jedoch wenige Minuten später gute Möglichkeiten liegen (6./9.).
Erst nach rund 25 Minuten nahm das Spiel wieder an Fahrt auf, eine Direktabnahme von Ince lenkte Marcel Füten in Richtung Tor, Scherping blieb derweil erneut Sieger. In Minute 26. meldeten sich die Gäste erstmals zu Wort, Cibis probierte es aus spitzem Winkel. Frank Cho hatte danach die Riesenchance zur Führung, scheiterte jedoch kläglich. Und wie es nun mal im Fußball so ist: wer vorne die Tore nicht macht, bekommt hinten eins eingeschenkt. So geschehen nach einer halben Stunde als Terwiel aus heiterem Himmel die Gäste-Führung erzielte. Adler nach dem Treffer obenauf. Terwiel und Becker verpassten jedoch das 0:2.
Nachdem Burgsmüller gleich zwei Einschusschancen ungenutzt ließ, wurde langsam klar, dass es mit dem Toreschießen an diesem Tag wohl nichts mehr werden würde. Besser machten es die Gäste. Gajda (67.) und der eingewechselte Jablonski (83.) machten den Auswärtssieg perfekt. Neben dem Spiel verlor TuRa auch Mustafa Cukur der nach einem rüden Foul von Durdu vom Platz getragen werden musste. "Ich kann der Elf nur den Vorwurf machen, dass sie heute kein Tor geschossen hat", so Ralf Kessen.
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| Do 24 Apr, 2008 7:37 |
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Karagöz dreht das Spiel für die Löwen
Duisburg, 23.04.2008
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LANDESLIGA. Eingewechselter Stürmer macht aus 1:2-Rückstand einen 3:2-Sieg.
Es war so gut wie vorbei. Die Nachspielzeit sollte gerade beginnen, und Hamborn 07 lag im Nachholspiel der Fußball-Landesliga beim TuS Borth mit 1:2 hinten. Doch was dann passierte, konnte auch Trainer Siegfried Sonntag kaum fassen: Innerhalb von 120 Sekunden machten die Löwen aus dem Rückstand noch einen 3:2 (1:0)-Sieg, der sie wieder ans rettende Ufer beförderte.
"Unglaublich, was hier abgegangen ist", berichtete Sonntag mit fast versagender Stimme. Die Hamborner hatten die Punkte fast schon abgeschrieben, zumal Borth in der Schlussphase gegen alles nach vorn werfende Gäste große Konterchancen besaß. Doch der TuS, der zuvor in Person von Hüseyin Bougdji (55., 66.) die 07-Führung durch einen von Derya Kisla verwandelten Handelfmeter (35.) gedreht hatte, ließ sie alle aus.
So machte es sich bezahlt, dass Siggi Sonntag sechs Minuten vor Schluss alles auf eine Karte setzte und an Stelle von Tanju Acikgöz mit Ali Karagöz einen dritten Stürmer brachte. Der Ex-Osterfelder, bisher nicht die erhoffte Verstärkung, nutzte gleich seine erste Chance in der 90. Minute zum 2:2. Und es kam noch besser: Nach Wiederanpfiff erkämpften sich die Hamborner sofort den Ball, beförderten ihn schnurstracks erneut zu Karagöz - und der zeigte mit dem Treffer zum 3:2 seinen ganzen Torjägerinstinkt. (T. K.)
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| Do 24 Apr, 2008 7:38 |
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