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Sepp Leo Maier
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 Presseschau 27. Spieltag
LL Niederrhein 3: 27. Spieltag, Expertentipp von Marion Jenke (Schatzmeisterin DSV 1900)
„Jubel, Tränen und eine Prise Spannung“
Wenn am Sonntag Nachmittag um etwa 16.45 Uhr die sieben Unparteiischen zu ihrer Pfeife greifen und den 27. Spieltag in der Landesliga Niederrhein 3 beenden, wird mit Sicherheit mancherorts der Jubel grenzenlos sein. Um konkreter zu werden:
Die TuRa aus Duisburg kann schon mit einem Remis gegen Olympia Bocholt vorzeitig die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Verbandsliga feiern.
Dieser Moment wird dann aber auch zwangsläufig Tränen in die Augen schießen lassen – nicht nur bei den Verantwortlichen, Trainern, Betreuern und Spielern der „Roten Teufel“, sondern auch bei den vor der Saison groß gehandelten „kleinen Kleeblättern“. Bei RWO II wäre es dann endgültig die Bestätigung für eine völlig verkorkste Saison, in der man TuRA nie wirklich Paroli bieten konnte – auch wenn die Tabelle an so manchem Spieltag eine andere Realität zeigte.
Die Spannung an der Spitze ist damit mehr oder minder raus. Lediglich die Entscheidung um die Vize-Meisterschaft, an der sich drei Clubs beteiligen, hält das Feuer am Lodern. Die Prise, die diese Hoffnungsflammen zum Entzünden bringen könnten, wird allerdings am und im Tabellenkeller gestreut. Bis zum Platz sieben, den Sterkrade mit 35 Punkten inne hat, kann eigentlich noch jedes Team rein rechnerisch absteigen.
Aber wen wird es treffen? Dinslaken? Möllen, die eigentlich schon vor Beginn der Rückrunden völlig abgeschrieben waren? Oder doch die Spargelstädter von Kleve II? An diesem Wochenende werden auf diese wichtigen Fragen keine Antworten gefunden. Und das ist auch gut so – auch wenn die Vereinsverantwortlichen lieber alsbald wie möglich Planungssicherheit hätten. Doch die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag.
Tipps
Heim Gast Experte RS
Kleve II Fichte Lintfort 1:1 2:2
Klosterhardt Hamborn 3:2 2:2
TuRa Duisburg Olympia Bocholt 4:0 4:1
TuB Bocholt Sterkrade 0:1 1:1
Walbeck Dinslaken 1:0 1:2
TuS Borth RW Oberhausen II 2:1 1:3
Osterfeld Sonsbeck 3:1 1:0
Glückauf Möllen Duisburg 1900 1:2 2:2
_________________ Wenn ich so sehe, welchen Zirkus ein Stefan Effenberg oder Mario Basler um die eigene Person veranstaltet, wird mir schwindlig. Früher hätten wir die im Training ein paar Mal richtig weggegrätscht - dann wäre Ruhe gewesen! (Bernhard Dietz)
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| Sa 3 Mai, 2008 8:38 |
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Sepp Leo Maier
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Punkte, egal wie
Osterfelder benötigen noch drei bis vier, sagt Schlipper. Auch 06/07 hat das rettende Ufer noch nicht erreicht.
DJK Arminia Klosterhardt - Hamborn 07: Die Arminen sind auf bestem Wege, die bisher so erfolgreiche Saison auf der Zielgeraden noch leichtfertig mit Füßen zu treten. Die beiden zurückliegenden Auftritte auf fremdem Terrain sprechen Bände. Null Punkte, null Tore - das genügt nicht den Ansprüchen eines Achim Meyer. "So kann's nicht weitergehen. Die Selbstzufriedenheit einiger Herren passt mir überhaupt nicht", fehlt dem Trainer die nötige Einstellung. Zu den blutleeren Auftritten der Klosterhardter passt auch irgendwie die anhaltende Torflaute von Peter Müller. Die Kobra hat mittlerweile seit fünf Spielen nicht mehr ins Schwarze getroffen. "Fußball ist ein Tagesgeschäft. Und da reicht es nun mal nicht, sich auf vergangenen Erfolge auszuruhen. Das muss auch der 'Pidder' verinnerlichen", gibt Meyer seinem Sturmführer zu verstehen. Tim Coers ist nach seinem Platzverweis in Bocholt gesperrt. Für den torgefährlichen Offensivspieler wird vermutlich Mehmet Gül sein Unwesen auf der "Zehn" treiben. Felix Asamoah absolvierte nach mehrmonatiger Verletzungspause das komplette Trainingsprogramm beschwerdefrei.
SV Adler Osterfeld - SV Sonsbeck: Sonntag verspielte der SV Adler bei der 1:2-Niederlage beim Duisburger SV einen "Matchball" im Abstiegskampf. "Wir hatten die Chance uns zu befreien. Hätten wir gewonnen, wären wir so gut wie durch gewesen", ärgert sich Übungsleiter Günter Schlipper immer noch und zieht demnach für die nächsten Begegnungen folgendes Fazit: "Wir benötigen noch drei, vier Punkte, um die Gewissheit zu haben, auch nächstes Jahr in der Landesliga zu spielen. Die Spieler wollen das ebenfalls, dafür müssen sie aber etwas tun. Schließlich liegt's in erster Linie an ihnen." Geschenkt wird einem nichts - auch nicht von den Sonsbeckern, die sich fern von Gut und Böse befinden. "Das heißt noch lange nicht, dass sie die Punkte kampflos hergeben. Schließlich haben sie letzte Woche auch Kleve II mit 5:1 nach Hause gschickt", weiß Schlipper. Allerdings fehlen mit Javier Lopez und Ilhan Durdu zwei wichtige Säulen. "Klar, das ist hart. Aber wir brauchen die Punkte, egal wie."
TuB Bocholt - Sterkrade 06/07: Trainer Peter Zimpl ist gut erholt aus dem Urlaub zurückgekehrt und hat gestern abend erstmals wieder das Training geleitet. Das, was er bei der "Übergabe" von Mirko Skandera gehört hat, stimmt ihn zuversichtlich. "Die beiden letzten Spiele waren durchgehend zufriedenstellend. Es scheint, als habe sich die Mannschaft endlich gefestigt", gibt Zimpl eine erste Diagnose aus der Ferne ab. In der Tat, die "Blauen" sind unverkennbar auf dem richtigen Weg. Deshalb rechnet sich der Coach auch in Bocholt etwas aus. "TuB steht immer sehr kompakt, kann aber auch spielerisch einiges. Aber für die geht es um nichts mehr. Wir hingegen benötigen noch drei Punkte, um mit Sicherheit sagen zu können, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen werden." Fehlen wird morgen Nico Andreadakis, der nach einem kleinen operativen Eingriff auch kommende Woche passen muss. "Ansonsten sind wir vollzählig."
TuS Borth - RW Oberhausen II: Während es für die Kleeblätter lediglich noch darum geht, den zweiten Platz vor dem TuB Bocholt ins Ziel zu bringen, benötigen die Gastgeber noch jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Daher wird die Mannschaft von Günter Abel auf eine motivierte und kampfstarke Truppe treffen, die um jeden Zentimeter fighten wird. "Da müssen wir gegenhalten, wir brauchen auch jeden Punkt, um Zweiter zu werden", fordert Abel. Aus den letzten sechs Spielen gelang RWO nur ein Sieg. "Zeit, dass wir mal wieder eins gewinnen", findet Abel, der aber weiß, dass dies nur dann gelingen kann, wenn seine Jungs mal wieder das Runde in das Eckige befördern. Gegen Walbeck trafen sie viermal Aluminium, morgen soll die Kugel auch mal wieder den Weg zwischen die beiden Pfosten finden.
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| Sa 3 Mai, 2008 9:13 |
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Sepp Leo Maier
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Der schwerste Punkt der Saison
TuRa 88 Duisburg steht dicht vor dem Aufstieg in die Niederrheinliga. 07 und DSV kämpfen weiterhin um den Klassenerhalt.
Es kann und soll der Sonntag der Entscheidung werden. Nur noch einen Punkt braucht TuRa 88, dann sind die Neudorfer unumstößlich Meister der Fußball-Landesliga und steigen in die Niederrheinliga auf. Noch längst keinen Grund zum Feiern haben der DSV 1900 und Hamborn 07: Beide wären aber froh, mit einem Sieg einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.
TuRa 88 Duisburg - Olympia Bocholt: "Das ist wohl der schwerste Punkt der ganzen Saison", kann es Trainer Ralf Kessen dennoch kaum erwarten, dass das Spiel am Sonntag endlich losgeht. Wie immer in den letzten Wochen mussten sich die Neudorfer mit Verletzungen herumschlagen. Frank Cho ist aufgrund einer Oberschenkelzerrung angeschlagen, hofft aber spielen zu können. Ramazan Ünal und Mustafa Cukur haben das Training unter der Woche wieder aufgenommen. Mucki Tebeck fehlte zwar aus privaten Gründen, ist aber am Sonntag wider dabei.
"Olympia ist eine zweikampfstarke Mannschaft", sagt Kessen. Immerhin waren die Bocholter die Ersten, die die Roten Teufel in dieser Saison geschlagen haben - und sind mit diesem Kunststück eines von drei Teams, denen dies bisher gelang. Doch am Ziel gibt es keinen Zweifel: "Wir wollen Sonntag Meister werden und aufsteigen", betont Kessen. Und das wäre der wohl größte Vereinserfolg seit sehr langer Zeit. Vor dem Krieg spielte TuRa 88 einmal in der "Sonderklasse", die damals höchste Liga des Westdeutschen Spielverbandes. Aber das ist nun schon sehr lange her . . .
Derweil deutet sich der Abgang von Sascha Schnecker an. Der schnelle Außenspieler hatte Angebote der Oberligisten Homberg, MSV II und VfB Speldorf. Letzteren hat er anscheinend abgesagt, sodass er wohl Duisburger bleibt.
Glückauf Möllen - Duisburger SV 1900: Die personelle Lage hat sich bei der Mannschaft von Franz Passek immer noch nicht entspannt. Aber immerhin kann Tobias Kästner nach vielen Monaten der Zwangspause endlich mal wieder dabei sein. Für 90 Minuten wird es zwar wohl noch nicht reichen, aber immerhin steht dem Coach wieder eine - gute - Alternative mehr zur Verfügung. Die Ausgangslage hat sich freilich nicht verändert. "Wir müssen gewinnen und den Gegner auf Distanz halten", liegt Passeks DSV trotz des neunten Platzes nur drei Punkte vor einem Abstiegsrang. Vor dem Gegner hat Passek Respekt. "Die Möllener haben sich gut in die Saison zurückgekämpft."
Arminia Klosterhardt - Hamborn 07: Nach dem 0:1 gegen Glückauf Möllen hat Trainer Siegfried Sonntag mit seiner Mannschaft Ursachenforschung betrieben. Das Ergebnis: "Im Abwehrbereich haben wir nicht gut gestanden, aus dem Mittelfeld kam zu wenig, unsere Chancenverwertung war nicht gut." Klingt, als müsse im Spiel bei den heimstarken Oberhausenern vieles besser werden. Dafür will Sonntag in der Startelf einige Änderungen vornehmen, wobei im Mittelfeld durch den Ausfall von Danny Andrzejak (Oberschenkelverletzung) ohnehin umgebaut werden muss. Die Devise für den Auftritt auf dem Klosterhardter Kunstrasen ist klar: "Wir spielen auf Sieg. Mit Unentschieden können wir uns nicht mehr zufrieden geben."
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| Sa 3 Mai, 2008 9:18 |
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Sepp Leo Maier
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Geist will erneute Galavorstellung
Landesligist SV Sonsbeck spielt in Osterfeld. Nach Sascha Claus verlässt auch Henrik Lerch den Klub. Er wechselt zum TuS Xanten.
Eine Galavorstellung können die meisten Fußballteams nicht Woche für Woche wiederholen. Doch zumindest wird Fußball-Landesligist SV Sonsbeck am Sonntag um 15 Uhr bei Adler Osterfeld versuchen, den Spielwitz aus der vergangenen, mit 5:1 gewonnenen Partie gegen den 1. FC Kleve II, erneut zu zeigen.
Keine konstanten Leistungen
"Wir haben uns zuletzt nun wahrlich nicht mit konstanten Leistungen hervorgetan. Deshalb erwarte ich, dass meine Mannschaft nahtlos an die Vorstellung gegen Kleve anknüpft", fordert Trainer Thomas Geist volle Konzentration. "Schließlich wollen wir uns auch spielerisch entwickeln." Zumal die Sonsbecker das Ziel verfolgen, am Saisonende als bestes der drei Moerser Teams in der Tabelle zu landen.
Osterfeld ist noch nicht ganz sorgenfrei. Denn Platz 13 wird nicht reichen. Es wird vier Absteiger geben. Und davon ist Adler gerade mal drei Punkte entfernt. Eine große Chance, sich aus dem Abstiegskampf vorzeitig zu verabschieden, haben die Rothebuscher letzte Woche durch das 1:2 gegen den Duisburger SV verpasst. Torsten Jablonski hatte die Osterfelder mit seinem achten Saisontor zwar in Führung gebracht, doch das reichte nicht.
Wie bei den anderen Klubs treiben die Verantwortlichen beim SVS die Planungen für die kommende Spielzeit voran. Allerding stehen laut Coach Geist noch einige Gespräche aus, um Vollzug bei den Neuzugängen zu vermelden.
Terhoeven hängt die Schuhe an den Nagel
Klar ist, das Sascha Claus zum Ligakonkurrenten Fichte Lintfort wechselt, Henrik Lerch sich Bezirkligst TuS Xanten anschließt und Oliver Terhoven aus gesundheitlichen Gründen die Fußballschuhe in jungen Jahren an den berühmten Nagel hängen muss. "Das ist bitter. Er ist ein so guter Spieler. Aber die Ärzte haben ihm geraten, aufzuhören. Sein Knorpelschaden im Knie lässt es nicht mehr zu", sagt Geist abschließend.
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| Sa 3 Mai, 2008 9:25 |
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Sepp Leo Maier
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Kein Schongang
Landesligist Fichte Lintfort kann heute mit einem Sieg in Kleve dem TuS Borth helfen.
Fußball-Landesligist Fichte Lintfort ist schon heute gefordert: Um 16 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Uwe Ansorge beim 1. FC Kleve II. Während Fichte als Tabellenfünfter ohne Druck anreist, kämpfen die Gastgeber, derzeit auf Rang 14, noch gegen den Abstieg.
Das Derby erhalten
Deshalb enthält die Partie eine Portion Brisanz, auch weil Fichte dem TuS Borth im Abstiegskampf helfen könnte. "Ich hätte lieber Borth weiter in unserer Liga. Das Derby möchten wir gerne erhalten", sagt Ansorge. "Auf jeden Fall kann sich der TuS darauf verlassen, dass wir in Kleve punkten wollen und alles geben."
Allerdings haben die Lintforter momentan mit einigen Verletzunssorgen zu kämpfen. So hat Yussuf Dogan nach seinem Ausscheiden in Oberhausen immer noch nicht trainieren können, während Sezgin Demirci (Leistenpprobleme) im Lauf der Woche aussetzte. Außerdem fehlt Dominik Besser (Verletzung an der Hand), und Matthias Fröhlich hat noch Schmerzen am Fuß.
"Deshalb müssen Spieler wie Michael Balke, Albert Mehmeti oder Daniel Zvar jetzt auf die Zähne beißen", erklärt Uwe Ansorge. "Eigentlich wollte ich die drei wegen verschiedener Blessuren noch schonen, aber das geht jetzt nicht. Außerdem wird Daniel gegen seinen alten Verein bestimmt auch besonders motiviert sein und seine Schmerzen vielleicht ein bisschen vergessen." Dass Fichte mit Personalsorgen umgehen und trotzdem gewinnen kann, hat das Team im Lauf der Saison oft genug bewiesen. Deshalb verspricht Ansorge: "Wer spielt, gibt sein Bestes. Wir wollen in Kleve etwas holen..."
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| Sa 3 Mai, 2008 9:26 |
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Sepp Leo Maier
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"Es gibt keine Ausreden mehr"
Landesligist TuS Borth braucht einen Sieg gegen RW Oberhausen II. Daoud Quizou muss verletzt zuschauen.
Der Druck wird immer größer, die Chancen weniger. Nur vier Spiele bleiben dem TuS Borth noch, um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga zu sichern. Immerhin: Noch kann es der Neuling aus eigener Kraft schaffen. Dazu muss die Elf von Trainer Michael Prigge aber endlich wieder einen "Dreier" holen - die nächste Chance dazu bietet sich morgen im Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen II.
Das Ende der Titelhoffnungen
Der Tabellenzweite musste seine Titelhoffnungen mittlerweile begraben, spätestens die Heimniederlage gegen Fichte Lintfort ließ diesen Traum endgültig platzen. Zuletzt gab es gegen Walbeck auch nur ein 1:1. "Diese Ergebnisse lassen uns hoffen, auch wenn Oberhausen ein ordentliches Kaliber ist", erklärt Michael Prigge. "Man sieht auf jeden Fall, dass es möglich ist, auch in unserer Lage momentan gegen RWO zu punkten."
Allerdings haben die Borther neben den schlechten Resultaten nun auch mit personellen Problemen zu kämpfen. Neben Torjäger Stephan Barth (Leisten-OP) fehlt jetzt auch Mittelfeldmotor Daoud Quizou, der sich beim 2:2 in Lintfort einen Mittelfußanbruch zugezogen hat. Außerdem ist der Einsatz von Angreifer Kursat Aydogdu (schwere Bänderdehnung) noch äußerst fraglich.
"Mit Daoud fehlt uns ein weiterer Schlüsselspieler. Das ist ein harter Schlag", sagt Prigge. Morgen soll nun entweder Mustafa Köse, Dragan Radosevic oder Tarik Benchamma auf Quizous Position spielen. "Jetzt müssen eben andere Leute in die Bresche springen. Alternativen haben wir genug, und Ausreden gibt es in unserer Lage nicht mehr", nimmt Prigge seine Elf in die Pflicht.
Schließlich will er mit einem Sieg gegen RWO den Grundstein zum Endspurt legen, an dessen Ende der ersehnte Klassenerhalt stehen soll. "Wir sind oftmals als gutes Team gelobt worden, wenn wir mal wieder unglücklich verloren hatten. Aber eine richtig gute Mannschaft holt auch die Punkte. Wir haben sehr gute Einzelspieler, ohne Frage. Aber jetzt muss das Kollektiv funktionieren, wenn wir es noch schaffen wollen..."
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| Sa 3 Mai, 2008 9:27 |
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Sepp Leo Maier
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Verlieren verboten
TuRa vor dem Titel
So spannend es im Abstiegskampf zugeht, so langweilig ist das Rennen um die Meisterschaft. TuRa 88 Duisburg hat vier Spiele vor dem Saisonende zwölf Punkte Vorsprung und benötigt somit gegen Olympia Bocholt nur noch ein Unentschieden zum Titel. Die Verfolger RWO und TuB Bocholt werden keine Chance mehr haben.
Die Hoffung auf den Klassenerhalt haben weder der SuS Dinslaken 09 noch Glückauf Möllen aufgegeben. Um aber überhaupt weiter im Rennen zu bleiben, sind Siege beim SV Walbeck und gegen Duisburg 1900 nötig.
Mit 28 beziehungsweise 27 Punkten zieren Glückauf Möllen und der SuS Dinslaken 09 das Ende der Landesliga-Tabelle. Doch weil noch zwölf Punkte zu verteilen sind und sich bis Platz acht keine Mannschaft zu sicher im Kampf um den Klassenerhalt fühlen darf, machen sich auch die beiden Kellerkinder noch Hoffnungen, den Abstieg in den letzten vier Spielen abzuwenden. Allerdings sind Siege für Möllen gegen Duisburg 1900 und für den SuS 09 beim SV Walbeck Pflicht, wenn die Konkurrenz nicht davonziehen soll.
Dietmar Kibbel, Trainer von Glückauf, ist für die morgige Partie bestens vorbereitet. Bevor er Karl-Heinz Höfer als Coach beerbte, schaute er sich häufiger die Spiele des DSV 1900 an. „Es ist eine Mannschaft, gegen die man punkten kann und wir auch sollten“, meinte Kibbel. Marvin Ellmann, in der Jugend vom SuS 09 ausgebildet worden, mache zwar „das eine oder andere Törchen“, aber auch den Stürmer kennt Kibbel aus gemeinsamer Zeit beim MSV Duisburg. Falls drei Punkte an der Rahmstraße bleiben sollten, wären die Duisburger wieder ganz tief mit drin im Abstiegsstrudel und Möllen weiterhin die zweitbeste Rückrundenmannschaft. „Wir wollen unsere Serie jetzt ausbauen und mit zwei oder drei weiteren Dreiern könnte es fast schon klappen, die Klasse zu halten“, meinte Kibbel. Mehmet Rustemi fällt verletzt weiterhin aus, nach abgesessener Sperre ist Dejan Orlowic wieder mit von der Partie.
Personell nicht so gut sieht es dagegen bei Dinslaken 09 aus. Ingo Hermann fehlt aus privaten Gründen, Ugur Aydin ist als Jugendtrainer mit seiner Truppe auf Abschlussfahrt in Italien.
Absprache mit Kalthoff
„Dann muss ich halt Leute aus der zweiten Mannschaft nach oben ziehen. Bei denen weiß ich wenigstens, dass sie kämpfen und keine Abwanderungsgedanken im Kopf haben wie so manch anderer Kamerad“, sagte Interimstrainer Oliver Grimm. Nach Absprache mit Dirk Kalthoff, Coach der Reserve, werden vermutlich Martin Herrmann, Kevin Lesage und Maik Keller aushelfen. Zur Not würde ich auch einen Torwart auf dem Feld spielen lassen“, fordert Grimm bedingungslosen Einsatz seiner Elf. Nach vier Punkten aus den letzten zwei Spielen müssen in Walbeck drei Zähler folgen. „36 Punkte können am Ende reichen, wenn alles in den letzten Spielen fair abläuft. Wenn wir morgen nicht gewinnen, wissen wir wenigstens, wo wir dran sind“, meinte der Coach. Im Hinspiel konnte der SuS 09 2:1 gewinnen.
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| Sa 3 Mai, 2008 9:34 |
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Sepp Leo Maier
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Fichte will dem TuS Borth Schützenhilfe leisten
Abstiegskampf in der Fußball-Landesliga ist voll entbrannt. Mittendrin: Die Mannschaft des 1. FC Kleve II, die nach der 1:5-Niederlage in Sonsbeck am vergangenen Wochenende erstmals auf einen Tabellenrang abgerutscht ist, der bei den Schwanenstädtern „Alarmstufe Rot“ auslösen dürfte.
Wäre jetzt Schluss, dann müsste die Mannschaft von Trainer Dragan Vasovic den bitteren Weg in die Bezirksliga antreten. Eine Situation, die für Uwe Ansorge und seine Schützlinge nicht gerade angenehm ist. Heute Nachmittag um 16 Uhr tritt das Team von Fichte Lintfort am Bresserberg zur vorgezogenen Partie des 27. Spieltags in Kleve an.
Neben der sportlichen Ausgangssituation, die eine um jeden Meter kämpfende Klever Mannschaft erwarten lässt, ist auch Lintforts personelle Lage nicht rosig. Trainer Ansorge dazu: „Ich müsste einigen Spielern dringend eine Pause gönnen, die schon seit Wochen mit Verletzungsproblemen kämpfen. Aber es sieht so aus, dass auch sie wieder auf die Zähne beißen müssen.“ Definitiv nicht dabei sein kann Dominik Besser, den eine Schnittwundenverletzung an der Hand an einem Einsatz hindert.
Besser mit einem Rollstuhl oder Krücken am Seitenrand ausgestattet, statt mit Fußballschuhen auf dem Platz wären Yussuf Dogan (Beckenprellung), Sezgin Demirci (Leistenprobleme), Daniel Zvar (Achillessehnenreizung) und Michael Balke (Knieschwellung). „Wir wollen den Borthern Schützenhilfe leisten. Dazu müssen wir in Kleve punkten, und das ist auch unsere Zielsetzung“, erklärt der Coach der Klosterstädter.
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| Sa 3 Mai, 2008 9:38 |
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Sepp Leo Maier
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Abstiegskampf ohne Doued Quizou
Doued Quizou, Mittelfeldspieler beim Fußball-Landesligisten TuS Borth, kann seinen Mannschaftskollegen im Abstiegskampf nicht weiterhelfen. Vor der morgigen Heimpartie gegen RW Oberhausen II erreichte Trainer Michael Prigge die Nachricht, dass sich der erfahrene Kicker im Derby bei Fichte Lintfort den Mittelfuß gebrochen habe.
„Es kommt knüppeldick. Aber es hilft kein Jammern. Jeder gesunde Spieler ist jetzt gefordert. Es gibt keine Entschuldigungen mehr“, meinte der Coach. Der Aufsteiger muss den Zweiten unbedingt schlagen, um sich etwas Luft zu verschaffen. Auf Gäste, die die Saison angesichts ihrer aussichtslosen Situation im Titelrennen schon abgehakt haben, braucht der TuS nicht hoffen. Coach Günter Abel stellte klar: „Wir wollen die Meisterschaft sportlich fair zu Ende bringen.“ Die Hausherren, die am vergangenen Sonntag in der zweiten Hälfte völlig von der Rolle waren, sind gefordert, wieder mehr Pathos in die Waagschale zu legen.
Die Position von Quizou wird Mustafa Köse oder Tarik Benchamma einnehmen und Dragan Radosevic wohl in der Anfangself stehen. – Beim SV Sonsbeck hat sich die Stimmung nach dem 5:1-Kantersieg über den 1. FC Kleve II schlagartig verbessert. Auf den Lorbeeren dürfen sich die Kicker jedoch nicht ausruhen. Trainer Thomas Geist fordert bei Adler Osterfeld den nächsten „Dreier“, um die mit Höhen und Tiefen gespickte Saison mit einem positiven Schlussspurt zu beenden. Er meinte aber: „Für müssen aufpassen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass uns dieser Gegner überhaupt nicht liegt.“
Und gerade gegen „Ruhrpott-Mannschaften“ müsse das Zweikampfverhalten stimmen. „Wir dürfen Adler nicht ins Spiel kommen lassen“, so Geist, der sich darüber freut, dass Dennis Schmitz wieder im Kader steht. Er werde in Osterfeld sein Comeback feiern. Ausfälle hat Geist nicht zu beklagen. Die abstiegsgefährdeten Hausherren werden mit drei Spitzen agieren, kündigte Trainer Günter Schlipper gestern an.
Die beiden Gegner
Rot-Weiß Oberhausen II belegt mit zwölf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter TuRa 88 den zweiten Tabellenrang. Laut Trainer Günter Abel steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Aus der „Ersten“ werde morgen niemand dazustoßen.
Gianni Vaccarello ist mit sieben Toren bester Schütze von RWO.
Adler Osterfeld hat bisher 32 Punkte gesammelt und kämpft noch um den Klassenerhalt. Coach Günter Schlipper muss gegen Sonsbeck auf die beiden Manndecker Ilhan Durdu sowie Javier Lopez verzichten, die beruflich verhindert sind.
Acht Tore haben jeweils Massimo Lo Mele, Sven Zeitler, Dennis Terwiel und erzielt.
Norbert Quinders wechselt zum SV Grieth
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| Sa 3 Mai, 2008 9:40 |
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Sepp Leo Maier
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Landesliga Niederrhein 3 – Vorschau
Abstiegsangst und Aufstiegssekt
Keine Angst! Die Vorentscheidung am Tabellenende fällt erst in den nächsten Wochen, es bleibt richtig spannend. Aber auf dem Kammerberg werden am Sonntag gegen 17 Uhr endgültig die Sektkorken knallen, weil TuRa 88 die Meisterschaft klar macht.
Arminia Klosterhardt - SF Hamborn 07
Wenn die Oberhausener noch Ambitionen in Richtung zweitem Tabellenplatz haben sollten, muss ein Dreier gegen Hamborn her. Die „Löwen“ brauchen aber ihrerseits auch noch jeden Punkt gegen den Abstieg. Da gilt es bei der besten Heimelf (32 Punkte, zehn Siege, zwei Remis) kräftig zuzubeißen. Hinspiel: 0:2
TuRa 88 Duisburg - Olympia Bocholt
Ein Punkt reicht zur vorzeitigen Meisterschaft. Und dann kommt ausgerechnet Olympia an den Kammerberg. Der Gegner, der TuRa als Tabellenletzter die erste Niederlage der Hinrunde verpasste. Diesmal werden es sich die „Roten Teufel“ aber nicht vermiesen lassen, zumal doch daheim die Aufstiegs-Sektkorken knallen sollen. Hinspiel: 0:1
TuB Bocholt - Spvgg Sterkrade 06/07
Der TuB hat auch Rang zwei im Blick. Sterkrade dürfte so gut wie durch sein. Aber ein Dreier würde endgültig alle Liga-Unklarheiten beseitigen. Doch Bocholt agiert in den letzten Wochen wie eine Wundertüte. Mal sehen, welche Überraschung sie diesmal ausspuckt. Hinspiel: 0:0
SV Walbeck - SuS Dinslaken 09
Ein echtes Abstiegsendspiel für beide. Nur ein Sieg zählt. Der SuS muss unbedingt in diesem Sechs-Punkte-Match gewinnen, um den Anschluss an Rang 13 zu halten. Eine Niederlage würde wohl den Gang ins Tal der Tränen nach sich ziehen. Hinspiel: 1:2
TuS Borth - RW Oberhausen II
Der Aufsteiger Borth gegen Titelaspirant RWO. So war es eigentlich geplant. Die verkorkste Saison bei den kleinen Kleeblättern muss mit Platz zwei zumindest ehrenhaft beendet werden. Dennoch sind die vermeintlich schwachen Borther auf jeden Punkt angewiesen und werden bis zum Schluss fighten. Hinspiel: 0:1
SV Adler Osterfeld - SV Sonsbeck
Drei Zähler Abstand zum Tabellenkeller. Die Lage ist und bleibt ernst in Osterfeld. Daheim muss der Erfolg mit aller Macht erarbeitet werden, um die Klasse zu halten. Sonsbeck ist durch. Die Chance für die im Aufwind fliegenden Adler. Hinspiel: 0:0
SV Glückauf Möllen - Duisburger SV 1900
Das nächste Endspiel steht an. Siegt Möllen, ist der DSV 1900 wieder ganz unten dabei. Verliert Glückauf, zieht sich die Schlinge wieder fester zu. Für beide zählt nur ein Dreier, ein Punkt würde den Duisburgern aber vorerst auch helfen. Hinspiel: 1:4
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| So 4 Mai, 2008 7:50 |
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TuB peilt Vize-Titel an
Jascha Telaar (rechts) möchte morgen mit einem Sieg gegen Spvgg Sterkrade dafür sorgen, dass TuB Bocholt weiter auf die Vize-Meisterschaft in der Landesliga hoffen darf.
Der Fußball-Landesligist kann von den verbleibenden vier Spielen noch drei zu Hause austragen. Morgen erwarten die Schützlinge von Trainer Frank Ignaszak mit Spvgg Sterkrade allerdings die zweitbeste Auswärtsmannschaft.
Gute Stimmung herrscht weiter beim Fußball-Landesligisten TuB Bocholt. Vier Spieltage vor Saisonende kann die Elf aus den Hagensweiden immer noch Vizemeister werden. Diese Ambitionen wollen die „Veilchen“ mit einem Sieg im morgigen Heimspiel gegen die Spvgg Sterkrade untermauern. Anstoß ist um 15 Uhr.
„Mit Sterkrade erwarten wir die derzeit zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga zu Gast. Der Gegner hat zuletzt durch gute Leistungen aufhorchen lassen, und wir müssen höllisch aufpassen, nicht in die gefährlichen Konter zu laufen“, warnt TuB-Trainer Frank Ignaszak. „Aber wir sind stark genug, um die Spielvereinigung zu bezwingen“, strahlt der Bocholter Übungsleiter dennoch Zuversicht aus. Denn der Coach hat die Vizemeisterschaft fest im Visier: Derzeit stehen die „Veilchen“ punktgleich mit dem Zweiten Rot-Weiß Oberhausen II auf Platz drei. „Mit drei Heimspielen und nur einer Auswärtspartie besitzen wir eine gute Ausgangsposition. Diese Chance wollen wir nutzen.“ Sportlich kann er morgen wieder auf Torjäger David Ribeiro zurückgreifen, dessen Rotsperre abgelaufen ist. Dafür fallen Martin Straatmann, Simon Tannen und die Dauerverletzten Nils Busshoff und Michael Elsenbusch aus.
Der Gast aus Oberhausen verkaufte sich beim 1:2 (1:1) gegen den Liga-Primus TuRa Duisburg vor sechs Tagen richtig gut und kann mit breiter Brust in die noch ausstehenden vier Spiele gehen. Auf der Suche nach einem Trainer für die kommende Saison sind die Tackenberger fündig geworden. Jörg Kessen wird das Amt von Interimscoach Peter Zimpl übernehmen. Der 47-Jährige spielte einst für den MSV Duisburg in der zweiten Bundesliga (1989/90) und durchlief in den vergangenen Jahren Trainerstationen in der Verbands- und Landesliga.
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| So 4 Mai, 2008 9:47 |
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Sepp Leo Maier
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Arminia schielt wieder auf Platz drei
Arminia Klosterhardt - SF Hamborn 07 2:1
Tore: 1:0 (70.) Müller, 1:1 (75.), 2:1 (77.) Cagdas.
Arminia: Remmerde, Schleisiek, Beketov (66. Beketov), Broß, Schenk, Kubitza, Kovacevic, Cagdas, Gül, Arendt, Müller (90. Motto).
Nach zwei klaren Auswärtsniederlagen hintereinander haben die Klosterhardter in die Erfolgsspur zurückgefunden und sich gegen Hamborn zum Sieg gekämpft. Die abstiegsgefährdeten Gäste gingen in der ersten Halbzeit zwar engagiert zu Werke, doch die Arminia hielt dagegen. Das Geschehen spielte sich weitgehend zwischen den beiden Strafräumen ab. Die einzige Klosterhardter Großchance vergab Mehmet Gül. Nach dem Pausentee wurde die Partie temporeicher. Maik Remmerde war es zu verdanken, dass die Hamborner nicht in Führung gingen. Der Arminen-Keeper vereitelte eine Doppelchance der Gäste. Im Gegenzug präsentierten sich Remmerdes Vorderleute kaltschnäuziger als der Gegner. Nach einer Vorlage des eingewechselten Sergej Beketov beendete Peter Müller seine Torflaute mit dem 1:0. Kurz nachdem die Duisburger fünf Minuten später egalisierte hatten, erzielte Ali Cagdas den Siegtreffer für die Gastgeber. Die Vorarbeit kam erneut von Beketov. Da TuB Bocholt verloren hat, ist der dritte Platz für die Arminen wieder in greifbare Nähe gerückt.
_________________ Wenn ich so sehe, welchen Zirkus ein Stefan Effenberg oder Mario Basler um die eigene Person veranstaltet, wird mir schwindlig. Früher hätten wir die im Training ein paar Mal richtig weggegrätscht - dann wäre Ruhe gewesen! (Bernhard Dietz)
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| So 4 Mai, 2008 19:18 |
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Sepp Leo Maier
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RWO hat das Siegen nicht verlernt
TuS Borth - RW Oberhausen II 0:4
Tore: 0:1 (12.) Stiepermann, 0:2 (29.) Mähler, 0:3 (70.) Stiepermann, 0:4 (83.) Charlier.
RWO: Luft, Ibrahim, Kwiatkowski, Dammrath, Landers, Schirru (75. Kissmann), Mähler, Vaccarello, Delic, Stiepermann (70. Charlier), Beric (80. Katzke).
Lang, lang ist's her. Seit vier Partien musste Trainer Günter Abel auf das Siegerlachen verzichten. Gestern war es mal wieder soweit. Und weil nicht nur das Ergebnis, sondern auch wieder die Leistung stimmte, sparte Abel nicht mit Lobeshymnen auf seine Schützlinge: „Wir haben von Beginn an keinen Zweifel daran gelassen, wer das Ding hier gewinnt. Unsere Körpersprache war anders als in den letzten Wochen, alle waren viel präsenter und wir standen endlich wieder als Mannschaft auf dem Platz.” Zudem agierten die Gäste im Abwehrverbund so kompakt, dass sich die Borther nicht eine einzige Torchance herausspielen konnten. Besonders die Außenpositionen entwickelten über die gesamte Spielzeit hinweg jede Menge Druck auf die TuS-Abwehr. Hervorzuheben ist dabei Rene Landers, der auf der rechten Außenbahn nimmermüde wirbelte und die ersten drei Treffer per maßgenauer Flanke vorbereitete. Zwei Mal hieß der Abnehmer Marcel Stiepermann, ein Mal Marcus Mähler. Dennis Charlier erhöhte auf 4:0, nachdem Gianni Vaccarello in Landers-Manier das Leder in den Strafraum bugsierte. Das Ende der Negativserie kommentierte Abel, dessen Elf damit Platz zwei festigte, so: „Eine junge Mannschaft, wie wir sie haben, hat viele Facetten. Deren Entwicklung ist daher erst zu sehen, wenn es mal nicht läuft. Ich uns deshalb auf dem richtigen Weg."
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| So 4 Mai, 2008 19:20 |
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Sepp Leo Maier
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Totos Torgala
Adler Osterfeld - SV Sonsbeck 5:1
Adler Osterfeld gegen Sonsbeck in Oberhausen, Foto Ulla Emig Ruhrkontrast Tore: 1:0/2:0 (5./11.) Jablonski, 3:0 (39.) Herrera-Becker, 4:0 (48.) Jablonski, 4:1 (55.) Draganovic, 5:1 (74.) Jablonski.
Patrick Cibis (links) von SV Adler Osterfeld , rechts außen Torsten Jablonski,
SV Adler osterfeld gegen Sonsbeck
Adler: Scherping, Bögüs, Gadja, Trimborn, Cifdalöz, Buttenbruch, Cibis, Terwiel (60. Zeitler), Lo Mele, Jablonski (76. Brodowski), Herrera-Becker.
An manchen Tagen passt einfach alles. So wie gestern bei Torsten Jablonski. Was immer der Adler-Angreifer auch anstellte: Meist war es von (Tor)erfolg gekrönt. Wie zum Beispiel in der 74. Minute, als der 31-Jährige in der Laufbahn eines wuchtigen Distanzschusses von Patrick Cibis stand und die Richtung des Balles so veränderte, dass er für den Sonsbecker Torhüter nicht mehr zu halten war. Dieses war bereits Jablonskis vierter Streich. Begonnen hatte „Totos” Tor-Gala in der 5. Minute, als er das Leder von der Strafraumgrenze in den Winkel gezimmert hatte. Es war der Lohn einer druckvollen Anfangsphase, in der giftige Osterfelder die Gäste früh unter Druck setzten. In der 11. Minute war Jablonski dann schon wieder zur Stelle. Nach einer Cibis-Flanke hatte Danny Buttenbruch das Spielgerät an Adlers Nummer neun weitergeleitet. Diese verwertete per Kopf. Nach dem frühen Doppelschlag schalteten die Hausherren zunächst einen Gang zurück und ließen den Tabellensechsten besser ins Spiel kommen. Glück hatte Adler bei einem Sonsbecker Kopfball, der an der Latte landete. Sechs Minuten vor der Pause griff dann Jablonski wieder ins Geschehen ein. Sein kluger Ball in den Rücken der Abwehr erreichte Marcel Herrera-Becker, der vor dem Tor kühlen Kopf bewahrte: 3:0. Das Duo Herrera-Becker/Jablonski trat nach Wiederanpfiff direkt wieder in Erscheinung. Herrera-Becker wühlte sich nach einer kurz ausgeführten Ecke durch den Strafraum und Jablonski staubte ab. Mit dem 4:0 kurz nach Wiederanpfiff hatten die Osterfelder jegliche Sonsbecker Aufholbemühungen im Keim erstickt. Zumindest ein kleines Erfolgserlebnis sollten die Gäste aber doch noch haben, als Draganovic zum 1:4 traf. Aus Adler-Sicht nicht mehr als ein Schönheitsfehler, denn die Gastgeber kontrollierten das Geschehen weiter. Und erzielten schließlich noch das 5:1. Der Torschütze? Siehe oben. Mehr Jablonski-Treffer verhinderte sein Trainer Günter Schlipper, der den Stürmer kurz darauf auswechselte. Neben Jablonski hob Schlipper auch Defensivmann Robert Trimborn hervor. „Die beiden haben in einer starken Mannschaft herausgestochen”, war der Adler-Trainer zufrieden. „Ein weiterer Sieg sollte uns zum Klassenerhalt reichen.”
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| So 4 Mai, 2008 19:22 |
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Sepp Leo Maier
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TuB Bocholt - SpVgg Sterkrade 06/07 1:4
Tore: 0:1 (58.) Skowronek, 0:2 (70.) Fojcik, 1:2 (75.), 1:3 (80.) Erdogan, 1:4 (90.) Eigentor.
06/07: Langela, Scheffler, Teresiak, Badoroglu, Pawellek (85. Meziroglu), Hlavaty, Weinknecht, Scheelen, Erdogan, Skowronek (80. Wilsrecht), Fojcik (75. Wüsten).
So schnell kann es gehen. Vor vier Wochen wähnten sich die Sterkrader noch in höchster Abstiegsnot und blickten auf ein schweres Restprogramm. Nach den Siegen über den SV Sonsbeck, RWO II sowie SuS Dinslaken 09 legten die Blauen gestern in Bocholt einen weiteren Achtungserfolg nach und entledigten sich somit endgültig aller Abstiegssorgen. „Der Sieg war vergleichbar mit dem gegen die RWO-Zweite. Unsere Taktik ist wieder einmal voll aufgegangen”, freute sich Trainer Peter Zimpl. Soll heißen: Die Gäste konzentrierten sich zunächst auf ihre Defensive, kamen über die Zweikämpfe ins Spiel. „Wir haben uns ins Spiel hineingequält”, sagte Zimpl, dessen Elf nach dem Seitenwechsel konstruktiver nach vorne spielte. Mark Skowronek eröffnete nach Kopfballvorlage von David Fojcik den Torreigen, ehe Fojcik selbst auf 2:0 erhöhte. Bocholt warf fortan alles nach vorne. Das verschaffte Sterkrade Raum zum Kontern. Serhat Erdogan und ein Bocholter Eigentor stellten den Endstand her. „Das Team ist wieder gefestigt und glaubt an sich”, kennt Trainer Peter Zimpl das Erfolgsrezept.
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| So 4 Mai, 2008 19:23 |
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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di 7 Sep, 2010 3:35 | Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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