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Gelöschte Person
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 Presseschau 26. Spieltag
Mit Rumpfelf in die Vereinshistorie
Olympia Bocholt - Arminia Klosterhardt (Samstag, 16 Uhr): Die Einschätzung, dass es für seine Arminen angeblich um nichts mehr ginge, kann Trainer Achim Meyer beileibe nicht teilen. „Wir haben historische Möglichkeiten”, betont er, „auf Platz zwei in der Landesliga hat noch keine Mannschaft unseres Vereins die Saison beendet.” Um dies zu erreichen, fehlen jedoch noch vier Punkte. Drei weitere sollen bereits heute – auf Bocholter Wunsch hin wurde die Partie vorgezogen – eingefahren werden. „Das ist ein großer Anreiz. Doch die heimstarken Bocholter stehen mit dem Rücken zur Wand und stecken im knallharten Abstiegskampf. Wenn wir wieder nur mit Halbgas an die Sache herangehen, werden wir dort verlieren”, macht Meyer klar. Hinzu kommt, dass der Kader einer Rumpftruppe gleicht. Mit Dennis Wydra, Marcel Broß, Hasan Sahin, Daniel Findorff und Kevin Shermoly werden gleich fünf Akteure für den Endspurt der Zweitvertretung, die in der Kreisliga A um den Aufstieg kämpft, geblockt. Zudem fehlen Pascal Arendt (Sperre), Philipp Bauer (Bänderriss) und Felix Asamoah. Der Einsatz von Tormaschine Peter Müller ist fraglich. Genügend Gründe, um trotz der „historischen Möglichkeit” mit einem bescheidenen Unentschieden zufrieden zu sein, weiß auch Arminia-Coach Meyer: „Wir haben einen Punkt anvisiert. Allein schon angesichts der Verpflichtung gegenüber den anderen Teams.” db
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| Fr 25 Apr, 2008 11:16 |
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Gelöschte Person
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Richtig gute Chance für Sterkrade
Oberhausen, 25.04.2008, Dennis Betzholz
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Landesliga.
SpVgg Sterkrade 06/07 - TuRa 88 Duisburg (So., 15 Uhr, Am Dicken Stein): Die Tabelle lügt nie. Stimmt! Doch manchmal erzählt sie eben nicht die ganze Wahrheit. Sterkrade gegen TuRa, das ist auch Siebter gegen Erster - die Favoritenrolle scheint klar zu sein. Denkste. Es trifft nämlich guter Lauf auf schlechten Lauf. Während die Sterkrader neun Punkte aus den letzten fünf Spielen holten, stehen beim Gast nur sieben zu Buche. Das verleitet Mirko Skandera, der für den verreisten Peter Zimpl das Traineramt übernimmt, zu einer gewagten Prognose: „Wir haben richtig gute Chancen.” Seine Erklärung ist einleuchtend: „Davon ab, dass die Liga total verrückt spielt und kaum ein Ergebnis vorhergesagt werden kann, sind wir läuferisch besser und haben die bessere Kondition. Umso länger wir das 0:0 halten, desto größer sind unsere Siegchancen.” Personell wird zwar voraussichtlich dieselbe Elf wie gegen Dinslaken auflaufen, taktische Veränderungen sind jedoch denkbar. „In der Defensive ist TuRa anfällig, dort müssen wir ansetzen”, so Skandera, der nur auf Björn Hlavaty (berufliche Gründe) verzichten muss. Ihn ersetzt Tim Wüsten, der nach seiner Rotsperre wieder spielberechtigt ist. Ein Wiedersehen gibt es nebenbei mit dem ehemaligen Sterkrader Torjäger Thorsten Burgsmüller, der in der Winterpause der vergangenen Saison den Dicken Stein verließ. Gastgeschenke in Form von Punkten wird er dennoch nicht im Gepäck haben.
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| Fr 25 Apr, 2008 11:18 |
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Gelöschte Person
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Endgültige Befreiung ist in Reichweite
Oberhausen, 25.04.2008, Dennis Betzholz
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Landesliga.
Duisburger SV 1900 - SV Adler Osterfeld (So., 15 Uhr): „Es macht wieder Spaß.” Osterfelds Trainer Günter Schlipper wiederholte diesen Satz im Vorfeld der Partie beim DSV mehrfach. Aus gutem Grund, denn die Leistungen, der Wille und die Ergebnisse seiner Mannschaft konnten beim Adler-Dompteur in den vergangenen Wochen nur für Hochgefühle sorgen. Der Höhepunkt war freilich der unerwartete 3:0-Erfolg beim Spitzenreiter TuRa 88. „Wir haben eine unglückliche Saison erlebt, die wir uns hätten ersparen können. Doch inzwischen sind wir auf dem richtigen Weg”, fasst Schlipper kurz zusammen. Seitdem der Knoten geplatzt ist – das war vor drei Wochen – läuft es prächtig. Neun Punkte aus drei Partien - besser geht's nicht. Beim DSV können die Osterfelder diese Serie krönen. „Wir haben nun die Chance, uns endgültig zu befreien”, erklärt Schlipper mit Blick auf die Tabelle, um hinzuzufügen: „Bisher haben wir diese Chancen immer vergeigt. Aber diesmal bin ich zuversichtlich, da der Wille wieder da ist und wir guten Fußball spielen.” Einen hebt er besonders hervor: David Gajda. Der 18-Jährige hat sich innerhalb von vier Wochen etabliert und bei Schlipper für Anerkennung gesorgt. „Hut ab! Er hängt sich voll rein.” Gegen TuRa 88 erzielte der A-Junior sogar einen Treffer. Er wird unter Schlippers Fittichen bleiben, denn der Coach verlängerte seinen Vertrag. Es macht halt wieder Spaß am Rothebusch.
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| Fr 25 Apr, 2008 11:18 |
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Gelöschte Person
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Ende der Negativserie soll her
Oberhausen, 25.04.2008, Dennis Betzholz
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Landesliga.
RW Oberhausen II - SV Walbeck (So., 15 Uhr, Kleinstadion): Das Thema Aufstieg ist allerspätestens seit dem Nachholspiel gegen Fichte Lintfort zu den Akten gelegt. 1:2 unterlagen die Kleeblätter und ließen die Niederlage vom Spitzenreiter TuRa 88 Duisburg ungenutzt. Zehn Punkte beträgt damit weiterhin der Rückstand auf den Aufstiegsplatz. Selbst für Berufsoptimist Günter Abel zu viel: „Welche Mannschaft lässt sich fünf Spieltage vor dem Ende so einen Vorsprung noch nehmen? Nein, das wird nichts mehr. Für uns gilt: abhaken, wieder aufstehen und Zweiter werden.” Nach drei Niederlagen in Serie gilt es aber vor allem, den Negativtrend am Sonntag gegen den Drittletzten der Liga zu beenden. Und die zuletzt gezeigten Formschwankungen zu minimieren. „Auch das zeichnet eine junge Mannschaft aus, leider im negativen Sinne. Nun müssen sie Verantwortung übernehmen und sich selbst aus dem Sumpf herausziehen”, erklärt der rot-weiße Linienchef, dem der gesamte Landesliga-Kader zur Verfügung steht. Die große Herausforderung wird es wieder sein, den zu erwartenden Sturmlauf mit Toren zu belegen. Schon gegen die defensiven Lintforter (Abel: „Keiner von denen hat in der zweiten Halbzeit die Mittellinie berührt.”) taten sich die RWO-Akteure schwer. „Uns fehlt eben ein Knipser, der aus keiner Torchance einen Treffer erzielt”, betont Abel. Ein altes Problem. Auch gegen Walbeck.
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| Fr 25 Apr, 2008 11:19 |
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Sepp Leo Maier
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LL Niederrhein 3: 26. Spieltag, Expertentipp von Gregor Akkerman (1. FC Kleve)
„Oh, RWO oder Hurra, TuRa?!“
Von zu Tode betrübt, bis himmelhoch jauchzend! So oder so ähnlich dürfte wohl in kurzen und knappen Worten die Gemütswelt bei den kleinen Kleeblättern und im Hause der „Roten Teufel“ zu beschreiben sein. Während sich die Duisburger gegen vermeintlich „Kleine“ aus Möllen und Osterfeld die Blöße gaben, konnten die Oberhausener ihrerseits nicht nachlegen und durch Siege auf TuRa aufschließen.
So ist und bleibt der Abstand der beiden bei zehn Zählern. Das heißt: Falls TuRa in Sterkrade gewinnt und RWO II gleichzeitig daheim gegen Walbeck verliert, sind die Duisburger schon vorzeitig Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga. Bei RWO muss gegen Walbeck die Form-Wende her, um das Fünkchen Hoffnung auf TuRa-Patzer zu wahren. Sonst heißt es wirklich „Oh, RWO“ und am Kammerberg „Hurra, TuRa!“
Tipps
Heim Gast Experte RS
Olympia Bocholt Klosterhardt 1:1 1:3
Lintfort Borth 2:0 2:0
Sonsbeck Kleve II 0:2 2:2
Hamborn Glückauf Möllen 1:1 3:1
Duisburger SV 1900 Osterfeld 2:1 2:2
Dinslaken TuB Bocholt 2:1 1:1
RWO II Walbeck 2:0 3:0
Sterkrade TuRA 88 Duisburg 1:2 2:2
_________________ Wenn ich so sehe, welchen Zirkus ein Stefan Effenberg oder Mario Basler um die eigene Person veranstaltet, wird mir schwindlig. Früher hätten wir die im Training ein paar Mal richtig weggegrätscht - dann wäre Ruhe gewesen! (Bernhard Dietz)
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| Fr 25 Apr, 2008 12:31 |
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Sepp Leo Maier
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Kampf um Platz zwei
RWO II und Arminia wollen hinter TuRa ins Ziel kommen. Die Duisburger können bei 06/07 schon Meister werden.
RW Oberhausen II - SV Walbeck: Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge stehen die Kleeblätter noch immer auf Platz zwei - eigentlich unglaublich und ein Zeichen dafür, was bei etwas mehr Konstanz alles drin gewesen wäre. Der Aufstieg ist jedoch abgehakt, jetzt gilt es, den zweiten Platz zu verteidigen. Die Niederlagenserie ist eine neue Situation für die Abel-Truppe, "mit der wir aber auch klarkommen müssen", wie der Trainer meint. Das junge Team lernt derzeit dazu und gegen Lintfort war Abel schon mit einigen Dingen zufrieden. "Wir schießen einfach nur keine Tore", nennt er das alte Problem seiner Mannschaft. Die Walbecker werden es seinen Jungs nicht leichter machen und erst einmal das eigene Tor verriegeln. Aber vielleicht platzt ja morgen bei den Stürmern Senad Beric und Sascha Katzke der berühmte Knoten.
Olympia Bocholt - DJK Arminia Klosterhardt: Für die Arminen steigt die Partie Am Hünting schon heute um 16 Uhr. Die Verantwortlichen Olympias baten um die Vorverlegung, weil am Sonntag das Fest "Bocholt blüht" zahlreiche Besucher in seinen Bann ziehen und für einen Ausnahmezustand in der größten Stadt des westlichen Münsterlandes sorgen wird. "Der Termin ist mir völlig schnuppe. Wir wollen da gewinnen und den zweiten Platz anvisieren", versprüht Trainer Achim Meyer Angriffslust. Die Vizemeisterschaft ist bei vier Punkten Rückstand gar nicht mal so abwegig, zumal die unmittelbare Konkurrenz zuletzt genügend Federn gelassen hat. "Treten wir allerdings so lustlos wie bei TuRa auf und verteilen wieder Geschenke, wird das nichts", fordert Meyer gegen die abstiegsbedrohten Gastgeber eine Steigerung in allen Bereichen. Pascal Arendt ist weiterhin gesperrt, für Philip Bauer ist die Saison aufgrund seines Bänderrisses gelaufen. Dennis Kubitza steht dagegen erstmals wieder zur Verfügung, neben Ali Cagdas stehen zwei weitere A-Jugendliche im dünn besetzten Arminen-Kader.
Sterkrade 06/07 - TuRa 88 Duisburg: Aushilfscoach Mirko Skandera hat seine Jungs nach dem zweiten Sieg in Folge gewarnt: "Wir müssen weiterhin hellwach sein, denn diese Liga ist verrückt. Am besten gewinnen wir gegen TuRa, dann sind wir durch." Ganz so leicht wird es gegen den kommenden Meister allerdings nicht, das weiß Skandera natürlich: "Je länger wir das Spiel offen halten können, desto besser ist das für uns. TuRa, das haben wir schon im Hinspiel gesehen, baut konditionell immer ab. Davon einmal ganz abgesehen müssen wir vor denen sowieso keine Angst haben." Warum auch? 06/07 scheint sich wieder gefangen zu haben, da dürfte auch der Ausfall von Kapitän Björn Hlavaty, der beruflich verhindert ist, nicht allzu schwer ins Gewicht fallen. Wer für ihn spielt, ist allerdings noch unklar.
Duisburger SV 1900 - Adler Osterfeld: Man könnte meinen, der SV Adler hätte über Nacht das Fussballspielen wieder erlernt - gemessen an den Erfolgen über Olympia Bocholt (4:0), Hamborn (2:1) und Tabellenführer TuRa 88 (3:0). Von den Lobeshymnen, die jetzt besonders nach dem klaren Sieg über TuRa auf das Team prasseln, möchte Linienchef Günter Schlipper nichts wissen: "Ich habe immer gesagt, dass wir mehr können als wir in der Hinserie gezeigt haben. Und, dass es natürlich auch an den vielen Ausfällen lag, die wir nicht so einfach kompensieren konnten. Gegen TuRa hat uns mit Javier Lopez zwar auch ein wichtiger Mann gefehlt, aber mittlerweile weiß jeder, worum es geht. Vielleicht brauchen die Spieler ja den Druck." Nun ist Adler dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher gekommen und Schlipper hat gerechnet: "Vier Punkte aus den nächsten beiden Spielen und wir sind durch."
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| Fr 25 Apr, 2008 19:49 |
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Sepp Leo Maier
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Den Aufstieg vor Augen
Wenn RWO und TuB mitspielen, könnten die Roten Teufel schon morgen Meister werden. Für 07 und den DSV 1900 geht es dagegen im Abstiegskampf weiter zur Sache.
Einschwören auf den letzten Schritt. Mit etwas Glück könnte TuRa 88 schon morgen den Sprung in die Verbandsliga schaffen. (Foto: Tim Foltin) So früh wie der Aufstiegskampf wird die Zitterpartie um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga wohl noch nicht entschieden sein. Gewinnt TuRa 88 am Sonntag in Sterkrade und verlieren gleichzeitig RWO II und TuB Bocholt, dann ständen die Neudorfer bereits am 26. Spieltag als Meister und Aufsteiger fest. Der DSV 1900 und Hamborn 07 müssen dagegen wohl noch etwas länger um den Verbleib in der Landesliga bangen.
Sterkrade 06/07 - TuRa 88 Duisburg: An der Spielweise gibt es nicht viel zu ändern - nur an der Torausbeute. Denn der mit Abstand beste Sturm der Liga hätte auch das Nachholspiel gegen Osterfeld bei etlichen guten Chancen entscheiden müssen, tat es diesmal aber nicht. Für die Neudorfer geht es nicht nur um den Aufstieg, sondern auch um eine kleine Revanche, denn im Hinspiel hatten die Turaner bereits mit 3:0 geführt, ehe sie beim 3:3 doch noch mit einer Punktteilung zufrieden sein mussten.
Mustafa Cukur laboriert an der Distorsion seines rechten Sprunggelenks. Zum Glück also keine schwere Verletzung. Wenn er nicht spielen kann, "dann habe ich mehrere Möglichkeiten", so Trainer Ralf Kessen. "Ich könnte mit einer Dreierkette spielen. Oder Sascha Schnecker übernimmt die Position auf der linken Außenbahn. Oder Michael Pomp spielt", ließt der Coach noch offen, wie er ins Spiel geht.
Auch Ramazan Ünal hatte Glück. Er knickte beim Aufwärmen vor der Partie gegen Klosterhardt um. "Er hat keinen Bänderriss. Vielleicht kann er am Dienstag schon wieder trainieren", so Kessen.
Duisburger SV 1900 - Adler Osterfeld: Die Situation bei DSV 1900 wird immer angespannter. Nach der Niederlage im Nachholspiel beim SV Walbeck liegen die Wanheimerorter, die sich vor der Saison noch einen Platz in der Spitzengruppe erhofft hatten, nur noch einen Zähler vor den Abstiegsrängen. "Ich denke aber in Lösungen, nicht in Problemen. Es kommt nur darauf an, dass die Mannschaft mitzieht", will sich Trainer Franz Passek auch von der angespannten Personalsituation nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Eines betont er allerdings: "Der Klassenerhalt muss vor dem letzten Spieltag unter Dach und Fach sein", so Passek. "Wenn es am letzten Spieltag aber zu einem Abstiegsendspiel gegen Hamborn 07 kommt, na dann gute Nacht." In jedem Fall werden die letzten fünf Spiele eine "Nervenangelegenheit".
Hamborn 07 - Glückauf Möllen: Platz neun. Jetzt stehen die Löwen dort, wo sie vor der Saison hin wollten. "Hat auch lange genug gedauert", meint Trainer Siggi Sonntag, schiebt aber gleich hinterher: "Das kann auch ganz schnell wieder nach unten gehen." Schließlich ist der Abstand zur Konkurrenz nach den Ergebnissen der übrigen Mittwochspiele nicht angewachsen, was die Freude über den eigenen 3:2-Sieg in Borth schon ein wenig trübte. Nun hofft der Coach, dass die Zuschauer sein Team zum vierten Heimsieg in Folge gegen eine in den vergangenen Wochen noch einmal überraschen stark aufgekommene Möllener Mannschaft antreiben. Noch nicht sicher ist, ob Patrick Schneider, der in Borth wieder kurzfristig ausfiel, fit ist; Christian Küsters fehlt weiterhin.
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| Fr 25 Apr, 2008 19:53 |
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Sepp Leo Maier
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Trotz ist die einzige Alternative
Der 1. FC Kleve 2 geht morgen mit großen Sorgen ins Lokalduell beim SV Sonsbeck.
Nach dem 0:3 bei Duisburg 1900 holte der 1. FC Kleve 2 in der Hinrunde nur noch fünf Landesliga-Punkte. Die Geschichte kann sich nun wiederholen, sollte sie aber nicht. Ziemlich sicher ist nämlich, dass eine solche Ausbeute den Blau-Roten am Ende nicht zum Klassenerhalt reicht.
Zumindest das erste Kapitel des Horror-Szenarios dürfte morgen aus FCK-Sicht jedoch nur allzu gerne eine Neuauflage erfahren, wenn um 15 Uhr das Derby beim SV Sonsbeck ansteht. Denn von den fünf Zählern nach der DSV-Partie holte man seinerzeit drei gegen das Team von der Balberger Straße. „Jetzt sind die Voraussetzungen ganz andere”, gibt sich Dragan Vasovic allerdings nur bedingt optimistisch. Hatte der FCK-Trainer im Oktober 2007 noch eine schlagkräftige Truppe aufbieten können, plagen ihn nun abermals große Personalsorgen: Der Langzeitverletzte Maxim Janz, Christian Klunder (Prellung), Jeremias Geurtsen (Rotsperre), Jens Stein (Zerrung) und Danny Hoppe (beruflich verhindert) fallen definitiv aus.
Statt mit seinen Kickern das bittere 2:2 gegen Duisburg 1900 zu analysieren, musste der Serbe unter der Woche an seiner Startelf basteln. „Alles läuft gegen uns”, hadert Vasovic, der dem Lokalrivalen - am Mittwoch 0:1-Verlierer in Dinslaken - die Favoritenrolle zuweist. „Trotz ist unsere einzige Alternative. Das gelingt aber nur, wenn wir mit enormen Einsatz aufspielen.”
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| Fr 25 Apr, 2008 19:57 |
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Sepp Leo Maier
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Abstiegsteams verfolgen den SVS
Auf den Landesligisten aus Sonsbeck wartet morgen um 15 Uhr mit dem 1. FC Kleve II erneut ein Team aus der gefährdeten Tabellenzone.
Beim SuS Dinslaken gab es Mittwoch für den SVS eine 0:1-Niederlage. (Foto: Lars Fröhlich) Derzeit sollten die Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck einen großen Bogen um Gegner aus der Abstiegsregion machen. Wäre das aber mal so einfach. Denn auch am Sonntag um 15 Uhr gibt mit dem 1. FC Kleve II ein Team an der Balberger Straße erneut eine Mannschaft aus den gefährdeten Zone seine Visitenkarte ab.
"Einmal müssen wir doch diese traurige Bilanz durchbrechen", hofft Trainer Thomas Geist endlich mal wieder auf einen Sieg. "Das schlimme ist: Ich kann der Mannschaft kaum Vorwürfe machen. Sowohl die Einsatzbereitschaft als auch der Wille, über den Kampf ins Spiel zu kommen, ist da. Was fehlt, sind einfach die Tore. Wir vergeben Chancen, die reichen für zwei Spielzeiten."
Der letzte Sieg war das 2:0 bei TuB Bocholt. Kein Wunder, dass ist ja auch der Tabellendritte gewesen.
Nur zwei Pünktchen
Danach gab es in drei Spielen gerade mal zwei Pünktchen. "Wir wollen gegen Kleve II natürlich gewinnen und haben etwas gutzumachen. Haben wir doch beim 1:3 im Hinspiel eine unserer schlechtesten Saisonleistungen gezeigt" erinnert sich der Trainer. "Und unser treues Publikum sollte auch mal wieder mit einem Sieg verwöhnt werden."
Während die Verletzung von Sascha Claus aus dem Derby beim TuS Borth auch gegen die Schwanenstädter ein Mitwirken unmöglich macht, hofft Geist darauf, dass Thorsten Schikofsky und Tim Oploh wieder mitwirken können. "Es sieht ganz gut aus. Beide werden auch voraussichtlich spielen können. Ob allerdings direkt von Beginn an, lasse ich mir noch offen."
Die Gäste haben derzeit nur einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Zuletzt gab es nur ein 2:2 beim Duisburger SV 1900. Dort sah der bisher mit acht Treffern erfolgreichste Torschütze, Jeremias Geurtsen, noch die Rote Karte und wird morgen daher an der Balberger Straße fehlen.
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| Fr 25 Apr, 2008 20:36 |
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Sepp Leo Maier
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Freundschaft bleibt in der Kabine
In der Landesliga erwartet der TuS Fichte Lintfort den TuS Borth zum Derby. Und der Gast muss unbedingt punkten.
Im Hinspiel trumpfte Fichte in Borth auf und siegte mit 4:1. (Foto: Gisela Weißkopf) Krasser könnten die Gegensätze vor diesem Derby der Fußball-Landesliga kaum sein: Auf der einen Seite steht mit Fichte Lintfort der Tabellen-Fünfte, der mit einem 2:1 bei RW Oberhausen II sein Saisonziel, die 40-Punkte-Marke, vorzeitig erreicht hat. In Lintfort hat man also schon Planungs-Sicherheit und kann die Saison in Ruhe zu Ende spielen.
Ganz anders sieht es bei den Gästen vom TuS Borth aus: Der Aufsteiger wird bis zum letzten Spieltag gegen die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga kämpfen müssen und benötigt jeden Punkt für die ersehnte Rettung. Für Spannung ist also auf jeden Fall gesorgt, wenn die Partie morgen um 15 Uhr an der Lintforter Franzstraße angepfiffen wird.
Ein neues Ziel wollte Fichte-Coach Uwe Ansorge ausgeben, sobald die 40 Punkte auf dem Konto stehen. Doch so richtig lässt er die Katze auch jetzt nicht aus dem Sack, nennt keine feste Platzierung. "Wir wollen einfach so viele Punkte wie möglich holen. Die Jungs wissen schon, was sie bekommen, wenn wir die 50 voll machen", deutet der Coach eine "Sonderprämie" an.
"Sonderprämie" wenn die 50 Punkte voll sind
Deshalb zählt morgen auch weder Ansorges Freundschaft zu Borths Trainer Michael Prigge noch das Nachbarschaftsverhältnis. "Wir haben nichts zu verschenken. Meine Mannschaft wird genau so engagiert wie immer zu Werke gehen." Dabei nimmt er die zweite Halbzeit vom Spiel bei RWO als Maßstab. "Dort sind die Jungs marschiert, toll in die Zweikämpfe gegangen. Je länger das Spiel dauerte, desto stärker wurde meine Mannschaft."
Taktische Überraschungen erwartet Ansorge nicht, schließlich kennen sich die Teams bestens. "Wir wissen, wie spielstark der Gegner ist. Den Borthern darf man keinen Raum zur Entfaltung geben, zudem muss man einige Offensivspieler sehr eng decken. Das war auch im Hinspiel der Schlüssel zum Erfolg." Im Derby kann Ansorge personell beinahe aus dem Vollen schöpfen. Einzig der Einsatz von Yussuf Dogan, der in Oberhausen einen Schlag auf das Becken abbekam, ist noch fraglich.
Von solchen Bedingungen können die Gäste nur träumen, erlebten sie doch mit der Last-Minute-Schlappe gegen Hamborn zuletzt ihr persönliches "Manchester-Drama" im Stile von Bayern München 1999. Doch TuS-Coach Michael Prigge blickt schon wieder nach vorne: "Wir sind noch nicht tot. Denn im Gegensatz zu den Bayern damals haben wir noch fünf Spiele, um es besser zu machen."
Zudem hält er sich und der Mannschaft vor Augen, dass es viel wichtigere Dinge als den Fußball gibt. So musste sich der 26-jährige zweite TuS-Keeper Istemihan Gölcük vor einigen Tagen einer schweren Operation unterziehen. "So eine Nachricht stellt den Sport völlig in den Hintergrund. Wir wünschen Istemihan gute Besserung und hoffen alle, dass er wieder ganz gesund wird."
Seit dem bitteren 2:3 vom Mittwoch hat Prigge Trost-Anrufe erhalten, die ihn aber nicht weiterbringen: "Das ist nicht nötig. Wir haben das Spiel über 90 Minuten beherrscht, dann zu früh abgeschaltet. Den Schock des 2:2 haben wir nicht verdaut und dann noch verloren. Wir haben uns selbst in diese Lage gebracht. Nun liegt es an uns, dass wir da wieder rauskommen."
Bis zum Derby wird Prigge nur ein lockeres Trainingsprogramm durchziehen, außerdem viele Einzelgespräche führen. Er hofft, dass seine Jungs die Köpfe wieder hoch nehmen und um die drei Punkte kämpfen: "Wir müssen die Ärmel jetzt noch höher krempeln. Spielen wir so wie bis zur 90. Minute gegen Hamborn, dann müssen wir uns nicht verstecken." Risto Vidoevski kehrt in den TuS-Kader zurück.
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| Fr 25 Apr, 2008 20:38 |
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Sepp Leo Maier
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Hoffen bis zum Schluss
Personelle Lage
Mit erneuten Leistenproblemen nach dem Spiel gegen Sonsbeck hat Marian Michels zu kämpfen. SuS-Trainer Oliver Grimm rechnet aber mit einem Einsatz seines Verteidigers und hofft auf das Comeback von Kevin Kirchner im Angriff: „Dann hätten wir wieder eine Alternative mehr.“ Bei den Möllenern muss Coach Dietmar Kibbel auf den gesperrten Dejan Orlowic und den verletzten Mehmet Rustemi verzichten. Rustemi zog sich letzte Woche einen Bänderanriss zu und fällt länger aus.
Gerade einmal fünf Punkte trennen den Tabellenletzten vom Neuntplatzierten – so eng stehen die Mannschaften in der Landesliga beieinander. Ganz unten rangieren jedoch immer noch Glückauf Möllen und der SuS Dinslaken 09.
Kaum zu glauben waren die Ergebnisse der Konkurrenz am Nachholspieltag am vergangenen Mittwoch für Dietmar Kibbel. Alle vier Teams, die wie Glückauf Möllen noch um den Klassenerhalt in der Landesliga bangen müssen, konnten drei Punkte einfahren und die Truppe des Trainers rutschte wieder auf den letzten Tabellenplatz ab. „Alle haben gegen uns gespielt, indem sie gepunktet haben. Das ist schon sehr ärgerlich“, meinte Kibbel, der sich den Sieg des morgigen Gegners Hamborn 07 anschaute.
Für den Trainer ist es mehr als ein Sechs-Punkte-Spiel. Denn wenn die Möllener, die in der Winterpause noch abgeschlagen das Ende der Tabelle zierten und sich dann zur zweitbesten Rückrunden-Mannschaft mauserten, das Unmögliche noch schaffen wollen, dann helfen vermutlich aus den letzten fünf Spielen nur fünf Siege. „Eigentlich muss man alles gewinnen. Es bleibt bis zum Schluss am letzten Spieltag eine enge Kiste“, so Kibbel.
Dass Glückauf überhaupt wieder für den Klassenerhalt hoffen darf, dies liegt nicht zuletzt an der Arbeit des Trainers. „Von 20 Baustellen haben wir drei Viertel abgehakt“, ist der Coach bescheiden, der Woche für Woche an die Einstellung seiner Kicker appelliert und eine klare Vorgabe für das Auswärtsspiel bei den „Löwen“ ausgibt: „Wir müssen genauso agieren wie zuletzt und die Spielgestalter aus dem Spiel nehmen. Hamborn hat gefährliche Stürmer, die ordentlich Palaver machen und wir gut zustellen müssen.“ Diesen Auftrag wird sich besonders Said Koumbaz annehmen, im Spiel nach vorne soll Mergim Rustemi für Akzente sorgen.
Eine Serie starten
Was das Leid des einen ist, ist des anderen Freud. So bitter für Möllen der Sieg des SuS Dinslaken 09 gegen den SV Sonsbeck war, umso mehr freute sich das Team von Interimstrainer Oliver Grimm. „Kämpferisch war das in Ordnung, aber das Gelbe vom Ei war es auch nicht. Wir müssen jetzt gegen TuB Bocholt noch mehr einen Arsch in der Hose haben und auf jeden Fall punkten“, sagte Grimm, der jetzt eine Serie gegen den Abstieg starten möchte, die mit viel Fleiß erkämpft und erarbeitet werden soll.
Wer nach dem Sieg unter der Woche mit einem lobenden oder weicheren Trainer beim SuS gerechnet hatte, der irrte sich jedoch gewaltig. „Ich werde weiter knallhart zuschlagen wie immer und abwarten, wer zum Training kommt, wie die Laune ist und wer bei mir rumschleimen will. Zwei habe ich schon auf dem Kieker“, hat kein Akteur bei den 09ern einen Stammplatz momentan sicher: „Die Jungs entscheiden mit ihrer Einstellung jetzt selbst darüber.“
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| Sa 26 Apr, 2008 6:59 |
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Sepp Leo Maier
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Vor dem Derby herrscht dieses Mal „Funkstille“
Michael Prigge, Trainer des TuS Borth
Vor dem Hinspiel hatten Michael Prigge und Uwe Ansorge noch gewettet. Der Trainer des Fußball-Landesligisten Fichte Lintfort gewann, so dass Prigge demnächst noch einmal zum Rasenmähen zur Familie Ansorge fahren muss.
Diesmal herrscht „Funkstille“ vor dem Rückspiel-Derby zwischen Fichte und dem TuS Borth. Ansorge hat Verständnis dafür: „Borth hat am Mittwoch sehr unglücklich das Nachholspiel gegen Hamborn 07 in der Schlussphase verloren. Trainer und Spieler dürften angefressen sein. Da will ich nicht noch Öl aufs Feuer gießen.“ Dennoch muss die Freundschaft der Übungsleiter am morgen Nachmittag für 90 Minuten ruhen.
Ansorge weiß, dass die Borther zu Unrecht im unteren Tabellendrittel stehen. „Die Mannschaft ist sehr spielstark. Wir werden sie keinesfalls unterschätzen. Punkten wollen wir daheim immer, einen Sieg von meiner Elf zu fordern halte ich aber für vermessen.“ Nach dem Auswärtssieg in Oberhausen am Mittwoch ist die Stimmung bei den Klosterstädtern prächtig. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: Yussuf Dogan hat sich eine schwere Beckenprellung zugezogen und wird wahrscheinlich ausfallen. Mit Kapitän Albert mehmeti und Angreifer Michael Duchnik – beide waren viele Wochen verletzt – kehren zwei Akteure in den Kader zurück.
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| Sa 26 Apr, 2008 7:04 |
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Sepp Leo Maier
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Obacht, SV Sonsbeck !
Lars Mühlbauer, Mittelfeldspieler des SV Sonsbeck, erwartet mit seinem Team morgen die Zweitvertretung des 1. FC Kleve.
Die abstiegsbedrohten Teams haben auf den SV Sonsbeck Boden gut gemacht. Trainer Thomas Geist sieht jedoch keine Gefahr. Morgen schaut der 1. FC Kleve II vorbei. Der TuS Borth muss das Derby bei Fichte gewinnen.
Borth/Sonsbeck Die Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck sind der gefährliche Tabellenregion nähergekommen. Den morgigen Gegner 1. FC Kleve II, der akut abstiegsgefährdet ist, und die Elf von Trainer Thomas Geist trennen fünf Spieltage vor Saisonende sieben Zähler.
Der SVS-Coach lässt sich jedoch von den Zahlen nicht aus der Ruhe bringen und gibt sich betont locker: „Mit dem Thema beschäftige ich mich nicht. Uns passiert nichts mehr. Zumal wir Kleve besiegen werden.“ Seinen Optimismus begründet er mit der Einstellung und dem Trainingseifer seiner Kicker. Die schwache Bilanz von nur zwei Punkten aus den letzten drei Begegnungen müsse dringend korrigiert werden. Geist freut es, dass die Oberliga-Truppe der Schwanenstädter zur gleichen Zeit den Bonner SC empfängt. Die Gefahr einer Wettbewerbsverzerrung, betont der Coach, sei so geringer.
Auf Konfrontationskurs
Dazu sagte Geist: „Ich bin mit dem Verband auf Konfrontationskurs. Es kann nicht sein, dass Oberligisten so viele U23-Spieler wie sie wollen ohne Fristen einhalten zu müssen in die Reserve schicken können.“ Christian Klunder, der älter als 23 Jahre ist, hat bereits siebenmal in dieser Saison für die „Erste“ gespielt und könnte morgen in Sonsbeck im Klever Sturm auflaufen. Manuel Goischke oder Levin Deymann würden ihn dann beschatten. Hinter den Einsätzen von Thorsten Schikofsky, Tim Oploh (waren beide verletzte) und Jörg Hahn (Allergie) stehen Fragezeichen. Sascha Claus muss weiter passen. „Wir werden stürmen, was das Zeug hält“, kündigte Geist an.
Die beiden Gegner
Der 1. FC Kleve II hängt mittendrin am Abstiegsschlamassel. Das Team von Trainer Dragan Vasovic belegt mit 29 Punkten den elften Tabellenplatz.
Marco Schumacher kehrt in den Kader zurück. Hingegen fällt Jeremias Geurtsen wegen seiner Rot-Sperre aus. Ob Stürmer Christian Klunder (Prellung auf dem Spann) für die „Zweite“ aufläuft, ist noch nicht sicher.
Fichte Lintfort liegt mit 40 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Yussuf Dogan muss morgen wegen einer schweren Beckenprellung passen.
Dafür kann Trainer Uwe Ansorge wieder auf Kapitän Albert Mehmeti zurückgreifen. Auch Michael Duchnik ist gegen Borth voll belastbar.
„Wir hatten unser persönliches Manchester. Wir haben aber den Vorteil gegenüber den Bayern, dass noch fünf Spiele vor uns liegen“, sagte Michael Prigge mit kämpferischer Stimme. Der Trainer des TuS Borth hat die Last-Minute-Niederlage gegen Hamborn 07 noch nicht verkraftet. Er appellierte gestern Abend beim Training, im Abstiegskampf, noch enger zusammenzurücken. „Die Schlacht ist verloren, der Krieg aber noch nicht. Das Spiel von Mittwoch muss ganz schnell raus aus den Köpfen der Jungs“, schob der Coach vor dem morgigen Derby bei Fichte Lintfort hinterher. Die Hausherren können es ruhig angehen lassen, dem Abstiegskampf sind sie längst entkommen. Für die Gäste zählen nur drei Punkte, Borth ist auf den viertletzten Tabellenplatz durchgereicht wurden. Angesichts der Ausgangssituation überlegt Prigge, mit drei echten Spitzen zu agieren. Risto Vidojevski und Elvir Kulic rutschen in die Anfangsformation.
Uwe Ansorge überlegt noch
Mit welcher Ausrichtung Uwe Ansorge sein Team auf den Platz schickt, weiß er noch nicht. Der Fichte-Coach warnte seine Jungs davor, die Gäste zu unterschätzen. „Es muss nicht unbedingt ein Dreier sein“, meinte er.
_________________ Wenn ich so sehe, welchen Zirkus ein Stefan Effenberg oder Mario Basler um die eigene Person veranstaltet, wird mir schwindlig. Früher hätten wir die im Training ein paar Mal richtig weggegrätscht - dann wäre Ruhe gewesen! (Bernhard Dietz)
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| Sa 26 Apr, 2008 7:06 |
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Sepp Leo Maier
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Olympia will die Wende einleiten
Immer auf Augenhöhe sein: Der Fußball-Landesligist FC Olympia Bocholt bekommt es bereits heute Nachmittag am Hünting mit Arminia Klosterhardt zu tun.
Wer den FC Olympia Bocholt in dieser Saison noch in einem Heimspiel sehen möchte, muss sich sputen. Denn der Spielplan gibt nur noch zwei Partien am Bocholter Hünting her. Die erste davon wird bereits am heutigen Nachmittag um 16 Uhr gegen Arminia Klosterhardt angepfiffen. Ausgerechnet in der entscheidenen Phase des Abstiegskampfes wird Leo Ricken jetzt wieder mit dem Problem einer äußerst anfälligen Defensive seiner Mannschaft konfrontiert. Ein Problem, dass Ricken eigentlich schon zu den Akten gelegt hatte. In den ersten vier Spielen nach der Winterpause kassierte Olympia nur ein einziges Gegentor. Mit der bitteren 0:2-Niederlage beim SV Walbeck war es dann aber schnell vorbei mit der Herrlichkeit im Bocholter Defensivverband. Es folgten Pleiten gegen TuS Borth (1:3), Adler Osterfeld (0:4) und zuletzt bei Glück Auf Möllen (3:4). Zwischendurch glückte ein 3:1-Auswärtssieg beim 1. FC Kleve II. Erschwerend kommt jetzt auch noch der Ausfall von Keeper Rene Haltermann aufgrund dessen Oberschenkelzerrung aus der Partie in Möllen hinzu.
Eine Patentlösung für diese Probleme hat Ricken mangels personeller Alternativen nicht. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Fehler immer wieder anzusprechen, was er macht, mit bekanntlich unterschiedlichen Erfolg. Leo Ricken merkt natürlich, dass es in der Liga immer enger zugeht und dass er jetzt unbedingt eine Trendwende hin bekommen muss, um den Absturz auf einen Abstiegsrang zu verhindern. Ricken versucht dies vor allem mit einer großen Portion Optimismus. „Ich habe im Spiel in Möllen auch Positives gesehen“, sagt Ricken. „Wir haben spielerisch ganz gut ausgesehen und auch drei Tore geschossen.“
InfoTebroke kommt
Nach Valentin Leber, der vom Nachbarn 1. FC Bocholt kommt, sicherte sich Olympia Bocholt für die neue Saison mit Marc Tebroke die Dienste eines weiteren Torhüters. Tebroke kommt aus der A-Jugend des BV Borussia Bocholt.
Heute dürfte sich Olympia im Spiel gegen Arminia Klosterhardt in der Rolle des Außenseiters wieder finden. Immerhin rangiert die Arminia in der Tabelle auf Position vier. Wirft man allerdings mal einen Blick auf die Klosterhardter Auswärtsbilanz, relativiert sich das Erscheinungsbild ein wenig. Denn in dieser Wertung ist Klosterhardt nur 13., mit zehn Punkten aus zwölf Spielen. Das ist kaum besser als die sieben Punkte, die Olympia bislang auswärts holte. Die Erfolge der Arminia beruhen also einzig auf die tolle Bilanz auf dem eigenen (Kunstrasen)-Platz. Das Hinspiel gewann Klosterhardt gegen Olympia dort dann auch hoch mit 5:2 Toren.
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| Sa 26 Apr, 2008 9:49 |
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Sepp Leo Maier
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LL Niederrhein 3: Die Vorschau
Vorentscheidung um den Aufstieg?
Die Vorentscheidung um den Aufstieg kann schon an diesem Spieltag fallen – falls TuRa gewinnt und RWO II gleichzeitig verliert. Spannend bleibt es aber bis zum Ende im Tabellenkeller.
SF Hamborn 07 - Glückauf Möllen
Der „Sieger“ der letzten Spieltage - Hamborn - spielt gegen den „Verlierer“ - Glückauf - der vergangenen Wochen. Die „Löwen“ profitierten von ihren guten Ergebnissen, sogar die Konkurrenz im Keller spielte mit. Möllen punktete, aber kam nie wirklich ganz ran. Mit einem Dreier könnte die rote Laterne abgegeben werden. Hinspiel: 4:2
Duisburger SV 1900 - Adler Osterfeld
Zwei Sorgenkinder im direkten Duell. Während die Adler mit drei Siegen in Folge den Abstiegsrängen vorerst entflogen sind, ging es für den DSV langsam runter. Ein Pünktchen Vorsprung ist nur noch da. Deshalb wäre ein Sieg gegen Osterfeld Code:überlebenswichtig. Hinspiel: 1:3
SuS Dinslaken 09 - TuB Bocholt
Der Dreier im Nachholmatch gegen Sonsbeck war Gold wert. Dennoch fehlen drei Punkte zum rettenden Ufer. Mit dem TuB kommt ein unbequemer Gegner an die Voerder Straße, der in den letzten Wochen nicht mehr die Form der Hinrunde hat. Die Chance für den SuS. Hinspiel: 1:2
RW Oberhausen II - SV 1913 Walbeck
Der Spitzenreiter verliert zweimal – und RWO auch. So hätte es noch einmal spannend werden können. Aber die kleinen Kleeblätter scheinen komplett von der Rolle zu sein. Gegen Walbeck muss die Form-Wende her, um das Fünkchen Hoffnung auf TuRa-Patzer zu wahren. Hinspiel: 4:2
Spvgg Sterkrade 06/07 - TuRa 88 Duisburg
Während die Duisburger gegen Osterfeld patzten, setzte Sterkrade zweimal in Serie eine Dreier-Punktlandung hin – und verscheuchte das Abstiegsgespenst. Im halbwegs sicheren Mittelfeld lässt es sich sehr gut leben, wenn da nicht die „Roten Teufel“ wären, die eigentlich jetzt schon aufsteigen möchten. Hinspiel: 3:3
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| Mo 28 Apr, 2008 6:57 |
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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di 7 Sep, 2010 3:55 | Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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