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Sepp Leo Maier
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 22. Spieltag
Im mal wieder ein bißchen Bewegung reinzubringen.
„Eine kleine Wundertüte voller Überraschungen“
TuRa und GSV Moers im Gleichschritt! Verliert oder gewinnt der eine, zieht der andere nach – und TuRa legt wieder am Samstag gegen Adler Osterfeld vor. Ralf Kessen, Linienchef der TuRa: „Wir können uns keine Unzulänglichkeiten mehr leisten, dafür steht zu viel auf dem Spiel.“ Ähnlich das Bild in der Grafenstadt. „Langsam werden die Vorstände ungeduldig, was man ja auch verstehen kann, denn beide Teams hätten sich schon etwas absetzen können – auch voneinander“, bilanziert Siggi Sonntag, Trainer des GSV, „trotzdem müssen wir weiter auf ein Straucheln der Duisburger warten und gegen Möllen gewinnen.“
Da hat sein Gegenüber aber auch noch ein Wörtchen mitzureden. „Moers wird gegen uns mindestens 120 Prozent geben müssen, um uns zu schlagen. Wir werden uns nicht hinten reinstellen. Trotzdem sind wir gewarnt. Der GSV kann auch in Unterzahl gewinnen, was sie ja gegen Hiesfeld eindrucksvoll bewiesen haben“, erklärt Karl-Heinz Höfer, Coach von Glückauf.
Arminia Klosterhardt muss in Fichte Lintfort ran. „Im Prinzip sind die so eine kleine Wundertüte voller Überraschungen, wie wir – da weiß man nie, was da rauskommt. Aber wir haben auch noch nie gegen Fichte gewonnen und noch kein Tor gegen die Lintforter geschossen – und auch erst eins kassiert“, weiß Achim Meyer noch nicht so ganz, was ihn erwartet. Der Nachbar aus Sterkrade erwartet den TuB Bocholt – ein Match im Kampf um einen akzeptablen einstelligen Tabellenplatz. Galatasaray Mülheim setzt mit Trainer Sakis Papachristos auf deutsche Tugenden. „Wir dürfen das Kämpfen nicht vergessen, schön zu spielen reicht nicht“, fordert der Grieche und hofft auf ein bisschen mehrt Glück als in den letzten Partien im Sechs-Punkte-Spiel gegen Mitabstiegskonkurrent Olympia Bocholt.
Um Punkte zum Verbleib in der Liga geht es auch in Hiesfeld. Der TV Jahn erwartet den DSV 1900. „Bei denen geht es um alles, die brauchen jeden Sieg“, mahnt Jörg Kessen zur Vorsicht, „und wir sind in der komfortablen Position, dass wir mit einem Sieg weiter obern dranbleiben können.“
_________________ Wenn ich so sehe, welchen Zirkus ein Stefan Effenberg oder Mario Basler um die eigene Person veranstaltet, wird mir schwindlig. Früher hätten wir die im Training ein paar Mal richtig weggegrätscht - dann wäre Ruhe gewesen! (Bernhard Dietz)
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| Sa 24 März, 2007 10:38 |
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Sepp Leo Maier
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OSTERFELD/TURA: Beide Teams mit Leistungssteigerung
Kessen: „Steht viel auf dem Spiel“
Die Niederlage der TuRa in der Hinrunde schmerzte doppelt: zum einen verloren die Duisburger ihr Abschiedsspiel auf der alten Asche und zum anderen fügten die Oberhausener den „Roten Teufeln“ eine weitere empfindliche Niederlage zu. „Ralf Kessen verdreht sofort die Augen, wenn er Osterfeld hört“, scherzt Günter Schlipper – und nicht zu unrecht.
„Mit der TuRa habe ich gegen die Adler noch nicht gewonnen“, klärt der TuRa-Coach auf und ballt trotzdem die Erfolgsfaust: „Jede Serie ist dazu da, dass sie auch irgendwann Mal eingerissen wird.“ Dafür wollen die Duisburger am Samstag sorgen.
Beide Teams agieren mit einem Sieg im Rücken. Die Adler siegten in Lintfort (3:2) und TuRa war gegen Walbeck erfolgreich (4:1). „Das war eine Leistungssteigerung um 100 Prozent. Im Gegensatz zur Vorwoche haben wir 30 statt 15 Minuten gut agiert“, erklärt „Schlippinho“ mit einem ironischen Unterton, „trotzdem waren da wieder ein paar dumme Fehler dabei, die zu Toren geführt haben. Aber insgesamt war ich schon zufrieden.“
Sein Gegenüber hatte auch noch einige Anmerkungen. „Wir haben nach der Führung einfach zu passiv agiert, standen zu weit von den Leuten weg. Das habe ich im Training angesprochen“, berichtet Kessen und fügt an: „Dennoch war es eine deutliche Leistungssteigerung und Reaktion. Das will ich jetzt aber jede Woche sehen. Wir können uns keine Unzulänglichkeiten mehr leisten, dafür steht zu viel auf dem Spiel.“
Die Druck-Situation hat wieder die TuRa. „Für mich geht es nicht immer darum, dass wir gewinnen“, hält Schlipper den Ball flach, „ich habe keinen Druck. Dafür will ich attraktiven Fußball sehen, wir müssen Fußball spielen. Nicht kämpfen oder laufen, einfach spielen. Wenn wir dann noch eine guten Tag erwischen, wie im Hinspiel oder gegen Moers, dann können wir jeden schlagen – die Duisburger aber auch.“ Der GSV hängt Ralf Kessen im Nacken, ein Sieg ist wieder einmal Pflicht. „Wir wollen in Oberhausen bestehen“, erklärt der TuRa-Coach, „dafür müssen aber mehr investieren und läuferisch überzeugen. Dann wird es ein gutes Spiel.“
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| Sa 24 März, 2007 10:38 |
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Sepp Leo Maier
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In Möllen zählt nur ein "Dreier"
LANDESLIGA. GSV Moers ist auswärts gefordert. Schulz und Kaya fallen morgen aus.
Noch neun Spieltage sind in der Fußball-Landesliga zu absolvieren, und der GSV Moers (2. Platz, 45 Punkte, 50:29 Tore) braucht im Titelkampf jeden Zähler. Folglich zählt für die Grafschafter auch morgen bei Glückauf Möllen (9., 29, 42:39) nur ein "Dreier".
GSV-Coach Siggi Sonntag fährt zuversichtlich zu diesem Auswärtsspiel: "Der 4:1-Sieg gegen Hiesfeld hat unser Selbstvertrauen gestärkt", blickt er zurück. "Wie wir in Unterzahl den Hebel noch einmal umgelegt haben, das war schon sehr gut. Wenn wir so weitermachen, rechne ich schon mit einem Sieg in Möllen." Und um den zu erreichen, will der Moerser Trainer nicht von seiner offensiven Ausrichtung abweichen. "Wir spielen auch dort nach vorne", erklärt Sonntag weiter.
In der GSV-Aufstellung wird es aber auf jeden Fall einige personelle Änderungen geben. Schließlich stehen Habib Kaya (Rot-Sperre) und Torjäger Björn Schulz (Leistenzerrung) definitiv nicht zur Verfügung. Außerdem sind die Einsätze von Abwehrchef und Kapitän Andreas Isailovic sowie Denis Frankenberg fraglich. "Wir haben aber genügend Alternativen", wiegelt Sonntag ab. "Zuletzt kam Frank Berndt schon für Isailovic rein, er hat seine Sache sehr gut gemacht. Auch Kamuran Saklavci oder Markus Steinke stehen bereit."
Der Gegner aus Möllen verfügt mit Hakan Gül und Lukas Banas über einen starken Angriff, fängt sich aber auch zu viele Gegentreffer ein. "Bisher hat Glückauf seinen Gegnern das Toreschießen leicht gemacht. Daran arbeitet Coach Ali Höfer aber mit Sicherheit. Auf jeden Fall ist die Mannschaft gut besetzt. Das wird eine schwere Aufgabe", warnt Siggi Sonntag. Schließlich weiß er auch, dass Spitzenreiter TuRa 88 schon heute spielt. Eine Konstellation wie vor zwei Wochen, als zunächst die Duisburger patzten, der GSV dann aber in Bocholt stolperte. "So etwas will ich nicht noch einmal erleben. Wir dürfen nur auf uns schauen", fordert der Moerser Trainer volle Konzentration auf den Gegner.
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| Sa 24 März, 2007 10:43 |
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Sepp Leo Maier
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Coach Heydrich setzt auf zwei Spitzen
LANDESLIGA. In Klosterhardt müssen die Fichte-Kicker den Kampf annehmen.
Im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga tritt Fichte Lintfort (11. Platz, 26 Punkte, 39:47 Tore) morgen bei einem direkten Konkurrenten an: Bei der DJK Arminia Klosterhardt (10., 26, 30:31) soll mindestens ein Remis her, um die Oberhausener nicht davonziehen zu lassen.
Beim unnötigen 2:3 gegen Osterfeld vor einer Woche war Fichte-Coach Dietmar Heydrich mit dem Beginn seiner Elf überhaupt nicht einverstanden: "Wir haben die erste halbe Stunde völlig verschlafen, lagen dann fast hoffnungslos mit 0:3 hinten. So etwas darf uns nicht wieder passieren", wurde die Heimschlappe im Training aufgearbeitet.
Engagierte Spielweise
Das war auch bitter nötig, werden die Hausherren doch auf ihrem kleinen Ascheplatz entsprechend zur Sache gehen. "Da ist immer Jubel, Trubel. Heiterkeit", kennt Dietmar Heydrich das besondere Umfeld in Klosterhardt. "Der Platz kommt den Gastgebern mit ihrer kampfbetonten Spielweise natürlich entgegen." Folglich sind die Gäste ganz besonders gefordert: "Dort muss man sich über die kompletten 90 Minuten voll konzentrieren und die Zweikämpfe annehmen."
Außerdem denkt der Fichte-Trainer über eine System-Änderung nach: "Wir werden mal wieder etwas offensiver spielen", wird es wohl zwei Lintforter Angreifer von Beginn an geben. "Dort kann man nicht nur hinten drin stehen und auf ein Gegentor warten. Stattdessen wollen wir in Führung gehen und den Gegner beschäftigen."
Für die Umsetzung dieser Marschrichtung gibt es wertvolle Neuigkeiten aus dem Fichte-Lazarett. Schließlich stehen mit Sezgin Demirci und Michael Duchnik wieder zwei Offensivspezialisten von Beginn an zur Verfügung. "Beide haben gute Chancen auf einen Platz in der Startelf", will Heydrich "Alleinunterhalter" Ergün Tekin mehr Unterstützung geben. Fraglich sind noch die Einsätze von Igor Rajkovic (Rückenprobleme, dicker Knöchel) und Rene Kluge (Rückenschmerzen).
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| Sa 24 März, 2007 10:44 |
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Sepp Leo Maier
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Torgefährliche Klever geben Visitenkarte ab
FUSSBALL. Landesligist SV Sonsbeck möchte seine Serie fortsetzen. Allerdings hat Coach Geist kaum personelle Alternativen.
Es läuft derzeit beim Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck. Drei Spiele haben die Kicker von der Balberger Straße in diesem Jahr ausgetragen, fuhren sieben Punkte ein, und dreimal hielt der neue Keeper Poli Minas seinen Laden sauber. Diese Serie soll morgen um 15 Uhr gegen den 1. FC Kleve II fortgesetzt werden.
Mit den Gästen kommt ein Gegner, der seine Stärken eindeutig im Offensivbereich hat. Mit 49 Toren hat der Tabellensiebte nach dem GSV Moers (50) die meisten Treffer erzielt. Und mit Christian Offermanns, Christian Klunder (beide netzten schon zwölfman ein) sowie Dennis Hommers (7) verfügt man über exzellente Angreifer.
Hommers fällt allerdings wegen einer Knochenabsplitterung noch für mehrere Wochen aus. Die beiden anderen lässt SVS-Coach Thomas Geist auch nicht in Manndeckung nehmen. "Wir werden an unserem System festhalten und nichts verändern. Das hat uns ja schließlich auch stark gemacht." Geist hält die Klever für die spielstärkste Elf der Liga: "Ich glaube, dass sie sogar noch stärker als Tura 88 oder der GSV sind. Das Manko ist die Defensive, und dies wollen wir mit druckvollem Spiel nach vorne ausnutzen."
Daniel Beine ist wieder dabei
Große personelle Möglichkeiten hat er allerdings derzeit nicht: "Nach Maik Bodden, Heiner Gesthuysen, Matthias Treffler und Oliver Terhoeven fällt jetzt auch Matthias Yakar aus. Da ist es gut, dass ich zumindest wieder mit Daniel Beine planen kann."
Die Klever zeigten sich zuletzt mal wieder von ihrer besten Seite, schlugen Arminia Klosterhard mit 4:1. Eine Woche zuvor hatte der FCK sein anderes Gesicht, verlor mit 1:2 bei Fichte Lintfort. Kleves Coach Dragan Vasovic sprach nach dem Arminen-Spiel davon, dass sich seine Elf diesmal wieder als Einheit präsentierte.
"In Kleve haben wir lange Zeit ganz gut mitgespielt", erinnert sich Geist an eine ordentliche erste Hälfte. "Doch nach dem 0:1 haben wir uns hängen lassen. Da hätten wir auch noch viel höher als 0:3 verlieren können." Deshalb fordert er für morgen auch vollste Konzentration: "Auch wenn wir in Rückstand geraten sollten, was ich nicht hoffe, ist für uns immer noch alles drin. Dann dürften wir die Köpfe nicht hängen lassen, sondern müssen weiter versuchen, unser Spiel durchzusetzen. Dann schießen wir schon unsere Tore. Denn auch wir haben starke Spitzen."
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| Sa 24 März, 2007 10:45 |
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Sepp Leo Maier
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Altinay soll die Abwehr stabilisieren
Dreimonatige Sperre abgesessen Ein Abwehrspieler ist der Hoffnungsträger beim Fußball-Landesligisten Galatasaray: Ergin Altinay kehrt im Duell bei Olympia Bocholt (Sonntag, 15 Uhr, Hünting) nach abgesessener Sperre in die Startelf zurück. Altinay musste nach einer Schiedsrichter-Beleidigung drei Monate pausieren.
Die morgige Partie ist enorm wichtig für Gala. Die Bocholter stehen direkt vor den Mülheimern auf dem rettenden 14. Platz - mit vier Zählern Vorsprung. "Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel", sagt Trainer Sakis Papachristos. Bei einer Niederlage würde Gala den Anschluss verlieren. Für Altinay muss Emeka Nwanko weichen. "Ergin war im Training fleißig und gut", lobt Papachristos. Für den verletzten Selim Akbas spielt Ahmet Aksoy. Wieder fit ist Burhan Erkis. Ihn hat Papachristos für einen 30-Minuten-Einsatz eingeplant.
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| Sa 24 März, 2007 10:48 |
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Sepp Leo Maier
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Drei Spiele, drei Siege - Spitzenreiter liegt Adler
Schlipper will gegen TuRa Duisburg 90 Minuten guten Fußball sehen. Die Abwehr - Arminias einstiges Prunkstück bröckelt
FUSSBALL LANDESLIGASV Adler Osterfeld - TuRa 88 Duisburg (Sa., 15 Uhr): Mit reichlich Revanche-Gelüsten dürfte der Spitzenreiter ins Osterfelder Waldstadion kommen. Nicht nur die 1:2-Pleite im Hinspiel liegt TuRa sicher noch schwer im Magen, auch die Gesamtbilanz ist eindeutig negativ: "Drei Spiele, drei Siege. TuRa scheint uns zu liegen und ist auf unser Spiel zugeschnitten", kennt SV-Coach Günter Schlipper die Gründe für diese Serie. Zudem sind die Adler vor heimischer Kulisse noch ungeschlagen. Allerdings befinden sich die Osterfelder derzeit in einem leichten Formtief und rennen der Verfassung aus der Hinrunde nur hinterher.
"Gegen Walbeck haben wir eine Viertelstunde guten Fußball gespielt, in Lintfort schon eine halbe Stunde - vielleicht schaffen wir es diesmal ja mal über 90 Minuten", scherzt der Osterfelder Übungsleiter. Der zuletzt an Grippe erkrankte Patrick Cibis kann indes wieder mitwirken. Schlippers Marschroute: "In der Landesliga gibt es keine Außenseiter. Zudem muss ich gegen TuRa niemanden motivieren. Das ist ein Saison-Höhepunkt."
SpVgg Sterkrade 06/07 - TuB Bocholt (So., 15 Uhr): Eine Stadt, zwei Welten - nach dem SC 26, wartet nun der TuB Bocholt auf das Sterkrader Aufgebot. "Das wird sicher kein Spaziergang", schätzt Sterkrades Trainer Dirk Wißel den Konkurrenten als wesentlich stärker ein als dessen Stadtrivalen. Die Tabelle verdeutlicht diese Prognose: Während der SC mit Abstand die rote Laterne inne hat, rangiert der TuB nur zwei Zähler hinter den 06/07ern. "TuB kann gegen jeden gewinnen. Sie sind unberechenbar, weil sie kein Schema haben", weiß Wißel, der seine Schützlinge sowohl vor deren hoch gewachsenen Defensiven als auch vor den flinken Offensiven warnt.
Allerdings kann Wißel seit langer Zeit mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Thorsten Merkel vervollständigt die Sterkrader Elf. "Wir dürfen uns nicht hinstellen und nur zuschauen, sondern müssen den Gegner non-stop beschäftigen", betont der Coach, dessen Team als Liga-Sechster momentan im Niemandsland der Tabelle steckt.
Arminia Klosterhardt - Fichte Lintfort (So., 15 Uhr): Vier Gegentore in Kleve, vier gegen Moers, drei gegen Schlusslicht Bocholt - das einstige Prunkstück namens Defensive lässt seit Wochen zu wünschen übrig. "Wir kassieren einfach zu viele Gegentreffer. Da gilt es den Hebel anzusetzen", fordert Trainer Achim Meyer von allen Mannschaftsteilen. Gegen einen ebenbürtigen Gegner, so Meyer, habe sich sein Team stets enge Duelle geliefert. Das torlose Remis im Hinspiel lässt grüßen.
Inzwischen ist der Klosterhardter Übungsleiter optimistischer, was die Einstellung seiner Truppe angeht: "So langsam hat jeder den Ernst der Lage erkannt." Soll heißen: Bis Ostern will die Elf vom Hans-Wagner-Weg den Klassenerhalt auch rechnerisch geschafft haben. Auf diesem Weg fehlen jedoch nach wie vor zahlreiche Akteure: André Hannemann, Marcel Broß, Mark Bechtel, Sergej Beketov sowie Markus Boldt aus. Stattdessen kann Markus Schenk wieder mitwirken.
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| Sa 24 März, 2007 10:49 |
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Sepp Leo Maier
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Vasovic rechnet mit heißem Tanz
FUSSBALL-LANDESLIGA. Für den 1. FC Kleve 2 geht´s zum Lokalduell beim SV Sonsbeck.
Wenn auch die Anfahrt fast 36 Kilometer beträgt, hat die Partie des 1. FC Kleve 2 beim SV Sonsbeck (Balberger Straße) so etwas wie Lokalcharakter. Dragan Vasovic ist sich sicher, "dass uns ein heißer Tanz erwartet". Der Trainer der FCK-Reserve sagt über den Tabellendritten: "Das ist ein ernst zu nehmender Gegner. Sonsbeck hat sich für die Partie sicher einiges vorgenommen." Nicht nur, weil das Hinspiel mit 3:0 an die Blau-Roten ging. Darüber hinaus könnte der SVS als lachender Dritter aus dem derzeitigen Zweikampf um den Aufstieg zwischen Moers und TuRa Duisburg hervorgehen.
"Wir wollen für eine Überraschung sorgen", verspricht Vasovic, der ohne die Verletzten Stefan Ingenwerth, Martin Hepke, Patrick Kleintjes, Dennis Hommers sowie Jan-Philipp Maassen (rotgesperrt) planen muss. Da die Oberliga-Mannschaft schon gestern spielte, rechnet der Serbe aber mit Unterstützung.
Der Sonsbecker Coach Thomas Geist hält indes sehr viel von den Blau-Roten: "Kleve ist die spielstärkste Elf der Liga." Als Schwachpunkt der FCK-Reserve hat er die Defensive ausgemacht. "Das wollen wir mit druckvollem Spiel nach vorne nutzen", sagt Geist, der dabei auf Meik Bodden, Heiner Gesthuysen, Oliver Terhoeven, Matthias Treffler und Matthias Yakar verzichten muss.
Übrigens: Das ausgefallene Heimspiel gegen Galatasaray Mülheim wird am Donnerstag, den 5. April, um 19.30 Uhr nachgeholt. Gregor Szostok wird dann fehlen. Der FCK-Co-Trainer verabschiedet sich vorerst vom Team, da er ein sechswöchiges Praktikum absolviert
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| Sa 24 März, 2007 10:55 |
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Sepp Leo Maier
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Tura ist immer gern gesehen
Wie lange noch? In der Schlussphase wird´s bei Adler immer hektisch.
LANDESLIGA. Heute bei Adler. Arminia empfängt Fichte, Sterkrade 06/07 optimistisch gegen TuB.
Adler Osterfeld - Tura 88 Duisburg: Bereits heute, 15 Uhr, empfängt die Elf von Günter Schlipper den Tabellenführer Tura 88 Duisburg im Waldstadion. Ein Spiel, auf das sich Schlipper sehr freut, sein Gegenüber Ralf Kssen aber gar nicht. Drei Mal hat Adler bisher gegen die starken Duisburger gespielt, drei Mal hat Adler gewonnen, zuletzt 2:1 in der Hinrunde in Duisburg. "Wenn ich schon Adler höre, wird mir schlecht. Ich bin immer froh, wenn wir euch hinter uns haben", meinte Kessen zu Schlipper. Wäre gut, wenn das auch heute so ist, sagt sich der Coach und setzt auf ein offensives Spiel von beiden Seiten mit vielen Toren. "Und wenn wir am Ende eins mehr haben, ist alles gut", sagt der Ex-Profi. Einen Ausfall hat er allerdings zu beklagen: Ali Karagöz fällt wegen eines Meniskusanrisses aus, für ihn rückt Ogut Kaplan in den Sturm. Ansonsten sind alle Mann an Bord. "Für das Spiel brauche ich meine Jungs nicht zu motivieren", weiß Schlipper.
Arminia Klosterhardt - TuS Fichte Lintfort: Vor dem Vergleich der punktgleichen Tabellennachbarn aus dem Liga-Mittelfeld, die sich im Hinspiel mit einem schmuck- und torlosen Unentschieden voneinander trennten, sorgen die letzten Leistungen der Arminen und die Verletztenmisere der Klosterhardter dafür, dass in der Schlussphase der Saison keine Langeweile aufkommt. "Die Leistung in Kleve war zwar eine Steigerung, aber auch noch nicht das Gelbe vom Ei. Die Mannschaft hat im Training intensiv an sich gearbeitet, um einen echten Aufwärtstrend zu erzwingen", formuliert diesmal der Klosterhardter Co-Trainer Michael Belting. Auch die personelle Situation im Volksgarten beschreibt der "Co." mit Bedacht: "Felix Asamoah ist wieder fit. Auch Marcus Schenk ist wieder dabei, nachdem er nach seinem Urlaub erstmal in der zweiten Mannschaft gespielt hat. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Esat Cakar und Marcel Bross, dem eine Oberschenkelzerrung zu schaffen macht. Mit Andre? Hannemann ist wegen seiner Adduktorenzerrung nicht zu rechnen, Markus Boldt, der zwar wieder im Training ist, kann aber höchstens auf der Bank Platz nehmen, vielleicht in der "Zweiten" spielen. Auch die Devise, die den zweiten Heimsieg in Folge bescheren soll, hat sich Belting gut überlegt: "Die Mannschaft muss von Beginn an die nötige Aggressivität an den Tag legen!"
Spvgg. Sterkrade 06/07 - TuB Bocholt: Dirk Wißel ist es seit Wiederaufnahme der Meisterschaft ein Dorn im Auge, das seine Mannschaft zwar oftmals in der Lage ist, in des Gegners Hälfte vielversprechende Überzahlsituationen zu schaffen, diese dann aber nur selten konsequent zu Ende spielt. "Es hapert an der Genauigkeit, dem finalen Pass, und genau deshalb ist unser Abschluss leider suboptimal", bemängelt der Trainer. Dabei darf am Tackenberg eben nicht vergessen werden, dass ein echter Knipser der Marke Thorsten Burgsmüller schlichtweg fehlt. Apropos "Bugse": Der erzielte für die "Blauen" im Hinspiel kurz vor Schluss den 2:1-Siegtreffer. Serhat Erdogan etwa ist trotz seiner guten Anlagen längst noch nicht so weit, um in die Bresche des Ex-Torjägers zu springen.
An den Liga-Alltag muss sich zudem auch David Fojcik erst noch gewöhnen, um nicht - wie letzte Woche beim SC 26 geschehen - beste Möglichkeiten sträflich liegen zu lassen. "Wir sollten wie gewöhnlich dominant auftreten und viel in Ballbesitz sein. Alles andere wird sich ergeben", ist Wißel optimistisch. Ausfälle hat der Übungsleiter für morgen nicht zu vermelden. Und so könnte Thorsten Merkel wieder von Beginn an in der Innenverteidigung stehen.
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| Sa 24 März, 2007 10:57 |
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Sepp Leo Maier
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zuletzt aktualisiert: 23.03.2007 21:00
Ganz großen Schritt machen
Nur nicht abschütteln lassen: Stürmer Bernd Demming vom FC Olympia Bocholt möchte morgen gegen die Elf aus Mülheim alle drei Punkte am Hünting behalten.
Der abstiegsgefährdete Fußball-Landesligist FC Olympia Bocholt könnte sich aus der Gefahrenzone absetzen. Ein Heimsieg morgen gegen das Kellerkind Galatasaray Mülheim wäre Gold wert. Trainer Leo Ricken ist guter Dinge.
BOCHOLT Viel versprechende Ansätze bot der FC Olympia Bocholt bislang in den Spielen in diesem Jahr. Nach drei ungeschlagenen Partien und fünf Punkten verlor der Fußball-Landesligist erst am vergangenen Sonntag erstmalig unter dem neuen Trainer Leo Ricken. Am morgigen Sonntag kann Olympia Bocholt einen möglicherweise wegweisenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Zu Gast am Bocholter Hünting ist die Mannschaft von Galatasaray Mülheim.
Die Partie bekommt einen zusätzlichen Schuss Brisanz in der Tatsache, dass es aus der Landesliga in dieser Saison nur zwei Absteiger geben wird. Das kommt dadurch zu Stande, weil Siegfried Materborn nach dem Rückzug aus der Verbandsliga sich in der neuen Saison nicht in der Landesliga, sondern eine Etage tiefer in der Bezirksliga einreihen wird. Der Absteiger aus der Verbandsliga ist damit gleichzeitig auch der erste Absteiger aus der laufenden Landesligasaison. Mit dem aktuell schon abgeschlagenen Schlusslicht SC 26 Bocholt steht wohl der zweite vermeintliche Absteiger schon fest.
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| Sa 24 März, 2007 11:02 |
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Sepp Leo Maier
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Nur um die „Goldene Ananas“ geht es nicht, wenn der Fußball-Landesligist Fichte Lintfort am Sonntag bei Arminia Klosterhardt antreten wird. Aber beim Blick auf die Tabelle fällt auf, dass sich beide Mannschaften mit 26 Zählern im „Niemandsland“ des Klassements tummeln. Dennoch wollen sich die Lintforter unbedingt weiter von den abstiegsgefährdeten Teams absetzen. Für Fichte-Trainer Dietmar Heydrich kann das Punkte-Polster daher gar nicht dick genug sein.
„Als direkter Tabellennachbar werden wir uns in Klosterhardt auf einen heißen Tanz gefasst machen“, sagt Heydrich. Allerdings habe sein Team dort in den letzten Jahren immer recht gute Erfahrungen sammeln können. Und auch dieses Mal fahren die Rot-Weißen mit einer optimistischen Einstellung los. Fichte will offensiver auftreten als in den beiden zurück liegenden Partien gegen Kleve und Osterfeld. „Ich weiß noch nicht genau, wer als zweite Spitze beginnen wird. Yussuf Dogan und Michael Duchnik bieten sich an“, erklärt der Fichte-Trainer.
Zweierlei wird damit klar: Ergün Tekin ist als Angreifer gesetzt, und Lintfort wird erstmals seit längerer Zeit ein Stürmer-Duo aufbieten. Mit Sezgin Demirci kehrt zudem ein technisch versierter Offensivspieler ins Mittelfeld zurück. Allerdings beklagt der Tabellenelfte auch wieder das Verletzungspech. Im Training hat sich René Kluge einen Nerv einklemmt. Igor Rajkovic ist schon seit zwei Wochen nicht schmerzfrei. Eine Rippenprellung und eine Knöchelverletzung plagen den Defensivspezialisten.
Sowohl die Arminia als auch Fichte mussten zuletzt Niederlagen einstecken. Klosterhardt unterlag in Kleve mit 1:4, Lintfort daheim gegen Osterfeld mit 2:3.
„In Klosterhardt können wir was holen, wenn wir endlich mal wieder über 90 Minuten konzentriert spielen. Solche Aussetzer wie in den ersten Minuten am vergangenen Sonntag gegen Adler Osterfeld können wir uns nicht leisten“, erklärt Heydrich.
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| Sa 24 März, 2007 11:29 |
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Die Mannschaft von Trainer Dragan Vasovic belegt mit 36 Punkten und 49:23 Toren den siebten Tabellenplatz.
Ausfallen werden Dennis Hommers (Fuß-Verletzung), Torwart Patrick Kleintjes (Knieblessur), Martin Hepke und Stefan Ingenwerth. Zudem sitzt Jan-Philipp Maassen weiterhin seine Rotsperre ab. Ein Wackelkandidat ist Tobias Czesnik, der eine Oberschenkelzerrung auskuriert.
Kapitän Christian Klunder hat beim 4:1 über Klosterhardt zweimal getroffen und mit Sturmpartner Christian Offermanns gleichgezogen (je 12 Treffer).
Der SV Sonsbeck, Tabellendritter der Fußball-Landesliga, empfängt morgen den 1. FC Kleve II. Die Gäste hatten den SVS in Hinspiel phasenweise schwindelig gespielt. Coach Thomas Geist wäre mit einem Zähler zufrieden.
Immer noch mit Grauen denkt Thomas Geist, Trainer der Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck, an den Nachmittag des 1. Oktober 2006 zurück. An diesem Sonntag hatte sich seine Elf von der Zweitvertretung des 1. FC Kleve beim 0:3 phasenweise vorführen lassen. „Die haben uns regelrecht schwindelig gespielt“, erinnert sich der Coach vor dem morgigen Rückspiel gegen eben diese Schwanenstädter. Geist möchte diesmal wohl auch deswegen keine großen Töne spucken. Mit einer Punkteteilung sei er durchaus einverstanden.
Zwei ambitionierte Teams
Sein Gegenüber hat trotz der klaren Erfolges in Kleve eine hohe Meinung vom SVS. Das ist natürlich ein großes Kaliber“, räumte Trainer Dragan Vasovic ein, „aber wir werden uns sicherlich nicht verstecken“. Für den serbischen Übungsleiter in Reihen der Schwanenstädter ist das Derby in Sonsbeck auch richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf: „Zwei ambitionierte Mannschaften treffen aufeinander, die bei einem Sieg noch einmal nach oben schielen dürfen.“ Vasovic rechnet mit einem offensiv ausgerichteten Gegner: „Die haben im Hinspiel eine deutliche Niederlage gegen uns hinnehmen müssen, für die sie sich sicherlich revanchieren wollen.“ Da vermutet Vasovic richtig. „Wir haben noch etwas gutzumachen“, so Thomas Geist, der keinen Anlass sieht, seine zuletzt in Mülheim erfolgreiche Mannschaft zu verändern. Wenngleich der Coach der Rot-Weißen meinte: „Daniel Beine ist wieder dabei. Vielleicht bringe ich ihn ja von Anfang an.“ Die verletzten Oliver Terhoeven und Meik Bodden müssen hingegen weiterhin zuschauen. Mathias Yakar plagen indes Leistenprobleme. Die personelle Lage im Kader der Rot-Blauen ist weiterhin angespannt. Fünf Akteure aus dem Stamm werden definitiv nicht zur Verfügung stehen.
Verstärkung aus der „Ersten“ ?
Kleves Trainer Dragan Vasovic kann aber auch mit Verstärkungen aus dem Oberliga-Team, das bereits gestern Abend um Punkte kickte, rechnen. Kandidaten seien Benedikt Derksen, Ansgar Nießen und Christian Böing.
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| Sa 24 März, 2007 11:42 |
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Sepp Leo Maier
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Der "Apache" traf erneut doppelt
Und schon wieder getroffen: Gegen Duisburg markierte der "Apache" Erkan Sevinc seine Treffer vier und fünf. Dabei kam er in der Landesliga erst drei Mal zum Einsatz und durfte gegen den DSV erst zum ersten Mal von Beginn an ran.
LANDESLIGA. Jahn Hiesfeld bezwang den Duisburger SV 1900 3:1 und hat nun drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.
Der TV Jahn Hiesfeld hat sich etwas Luft im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga verschafft. Dank des 3:1 (2:0)-Heimerfolgs gegen den Tabellenvierten Duisburger SV 1900 und dem 1:1 zwischen Olympia Bocholt und Galatasaray Mülheim haben die "Veilchen" nun drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Erfolgsgarant des TV Jahn war wieder einmal der "Apache" Erkan Sevinc, der in seinem dritten Landesliga-Spiel für die "Veilchen" die Treffer Nummer vier und fünf markierte.
19 Minuten waren absolvierten, da war Sevinc nach einem feinen Pass von Tim Schürmann einen Tick schneller als DSV-Keeper Sven Adamietz und markierte das 1:0. Zum 2:0 bediente Sebastian Swiatek den "Apachen" mustergültig (30.).
Allerdings war bei den Hiesfeldern in der ersten Halbzeit nicht alles Gold, was glänzte. Keeper Christian Puppe, der den rotgesperrten Dany Hodak vertrat, musste einige Male Kopf und Kragen riskieren, um kein Gegentor zu kassieren. In der 40. Spielminute parierte Puppe sogar einen Foulelfmeter des Duisburgers Stefan Böing.
Beim Anschlusstreffer der Gäste durch einen schönen Lupfer von Christian Kinowski neun Minuten nach der Halbzeit war allerdings auch der Jahn-Torhüter machtlos.
Doch richtig zittern mussten die Hiesfelder nicht, zumal Sebastian Swiatek per Handelfmeter zum 3:1 traf (82.). Zunächst hatte sich Sevinc das Leder geschnappt, doch Swiatek setzte sich durch, lief an und traf.
Ein rundum schöner Nachmittag eigentlich, doch Jahn-Trainer Markus Feldhoff ärgerte sich etwas über Schiedsrichter Michael Muhr - und das zu Recht. "Es waren einige zweifelhafte Entscheidungen dabei. Nicht zuletzt der Elfmeter gegen uns, den Dennis Vukancic verursacht haben soll. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Aber egal, insgesamt ist der Sieg für uns verdient. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit viel investiert und wurden dafür belohnt", so Feldhoff, der in der Halbzeit Karsten Neumann auswechseln musste: "Er hat einen Schlag vor den Kopf bekommen und danach sah er etwas verschwommen."
_________________ Wenn ich so sehe, welchen Zirkus ein Stefan Effenberg oder Mario Basler um die eigene Person veranstaltet, wird mir schwindlig. Früher hätten wir die im Training ein paar Mal richtig weggegrätscht - dann wäre Ruhe gewesen! (Bernhard Dietz)
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| Mo 26 März, 2007 7:48 |
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Sepp Leo Maier
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In die Wolken geschossen
LANDESLIGA. Dejan Lazovic nahm die TuRa-Niederlage in Osterfeld auf seine Kappe. Auch der DSV 1900 verliert in Hiesfeld.
Noch Minuten nach dem Abpfiff saß Dejan Lazovic auf dem Rasen. "Ich kann nicht vor die Mannschaft treten. Die Niederlage nehme ich voll auf meine Kappe", war der Torjäger des Fußball-Landesligisten TuRa 88 Duisburg völlig niedergeschlagen. Zweimal hatte er frei vor dem Tor aus höchstens fünf Metern Entfernung über das Tor geschossen, außerdem noch einen Alleingang vertändelt. Und wie es kommen musste: TuRa verlor völlig unnötig bei Adler Osterfeld - und damit die Tabellenführung.
Immerhin: Der GSV Moers konnte erneut kaum Kapital daraus schlagen. Die Grafschafter spielten in Möllen 1:1, sodass TuRa durch einen Sieg im Nachholspiel bei Jahn Hiesfeld wieder Erster werden kann.
Adler Osterfeld - TuRa 88 Duisburg 2:1 (0:1): Die erste dieser Großchancen vergab Lazovic bereits nach neun Minuten. Zunächst schien jedoch alles in Ordnung zu sein. Denn fünf Minuten später brachte Frank Cho die Roten Teufel in Führung. Vasilios Anastassiadis brachte eine Ecke herein. Den Schuss von Daniel Dentgen konnte Adler-Torwart Rene? Staron noch abwehren, Cho staubte schließlich ab. Und weiter ging´s Richtung Adler-Tor. Osterfeld wurde vor der Pause nur durch einen Freistoß des Ex-Hamborners Massimo Lo Mele gefährlich (25.). Allerdings spielte TuRa auch zu passiv. Mit ein wenig mehr Druck hätten die Neudorfer eine gute Chance gehabt, das Spiel früh zu entscheiden. "Das war so geplant. Es reicht doch, wenn wir in der 60. Minute das 2:0 machen", sagte Trainer Ralf Kessen nach dem Spiel. Allein: so kam es nicht.
Stattdessen schubste TuRas Ivo Raguz seinen Gegenspiel Ilhan Durdu im Strafraum. Den fälligen Elfer verwandelte Kevin Corvers. Doch statt die vielen Chancen zu nutzen, statt Kapital aus der Überzahl zu schlagen (der Osterfelder Manuel Werner sah nach 59 Minuten die Gelb-rote Karte), vergeigten die Turaner das Spiel. so parierte Markus auf der Heiden noch einen Schuss von Ecevit Bögus spektakulär mit der linken Hand, doch den Nachschuss donnerte Lo Mele zum 2:1 für Osterfeld in die Maschen.
Jahn Hiesfeld - Duisburger SV 1900 3:1 (2:0): "Wir haben gar nicht ins Spiel gefunden. Keine Aggressivität. Viele verlorene Zweikämpfe", sagte DSV-Trainer Jörg Kessen. Bereits in der 13. Minute erzielte Jahn-Neuzugang Erkan Sevinc, der von RWS Lohberg kam, das 1:0 und legte in der 33. Minute das 2:0 (mit seinem fünften Tor im dritten Spiel) nach.
"Unsere besten Spieler waren die Stürmer Christian Kinowski und Miroslav Ostojic", berichtete Kessen, "aber sie bekamen keine Unterstützung aus dem Mittelfeld. Und auch die Abwehr stand nicht gut." Zu allem Überfluss vergab Stefan Böing einen Foulelfmeter (41.). Zwar verkürzte Kinowski (54.), doch neun Minuten vor Ende verschuldete Jürgen Rominski einen Foulelfmeter, den Sebastian Swiatek verwandelte.
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| Mo 26 März, 2007 7:59 |
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Sepp Leo Maier
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Zwei Elfmeter, keine Punkte
FUSSBALL-LANDESLIGA. Für den 1. FC Kleve 2 war beim SV Sonsbeck mehr drin. Hoppe und Stein verletzten sich.
Gestern feierte Dirk Siebers Geburtstag. Ein Geschenk erhielt der Betreuer des 1. FC Kleve 2 schon im Vorfeld der Partie beim SV Sonsbeck. Viel lieber wäre ihm aber wohl gewesen, wenn die Blau-Roten im Lokalduell an der Balberger Straße drei Punkte geholt hätten. Daraus wurde nichts. Das Spiel ging 1:2 (1:0) verloren.
In einem guten Landesliga-Spiel hatte die FCK-Reserve den Tabellendritten in der ersten Hälfte stets im Griff, ließ keine Sonsbecker Chancen zu. Aber auch die Blau-Roten hatten zunächst Probleme, gefährlich vor dem Tor der Gastgeber auf zu tauchen. Ein 35 Meter-Freistoß von Danny Hoppe, der nach 33 Minuten die erste nennenswerte Gelegenheit überhaupt bedeutete, leitete eine Eckball-Serie für die Gäste ein. Hoppes Torversuch wurde noch von der Linie geschlagen, Dominic Webers Schuss landete dagegen zum Klever 1:0 im Netz (35.).
Die Gastgeber, für die im Aufstiegsrennen jeder Punkt zählt, erhöhten nach der Pause den Druck. Die bessere Möglichkeit hatte aber zunächst die FCK-Reserve, als Simon Olfen nach einem Solo an SV-Torwart Poli Minas scheiterte und damit das 2:0 vergab (50.). Zehn Minuten später nahm das Unheil für die Schwanenstädter dann seinen Lauf. Hoppe spielte den Ball im Strafraum mit der Hand. Eigentlich bitter genug, dass Michael Müller den fälligen Strafstoß zum 1:1 verwandelte. Darüber hinaus zog sich Hoppe eine Knieverletzung zu und musste raus.
Als auch noch Jens Stein verletzungsbedint ausschied (72.), präsentierte sich der FCK-Abwehrverbund ob der Umstellungen unorganisiert und musste oft in höchster Not klären. Fünf Minuten später zeigte der Mönchengladbacher Referee Axel Böhme erneut auf den Kreidepunkt im FCK-Sechzehner. "Das war eine Schwalbe", kommentierte Dragan Vasovic das vermeintliche Weber-Foul an Daniel Beine. Dieses Mal hielt FCK-Torwart Christian Böing zwar gegen Müller, war bei dessen Nachschuss zum 2:1 aber machtlos.
FCK-Trainer Vasovic wollte seinem Team keinen Vorwurf machen: "Wir haben alles gegeben. Schade, dass wir durch eine strittige Entscheidung um den Lohn gebracht wurden."
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| Mo 26 März, 2007 8:00 |
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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di 7 Sep, 2010 3:31 | Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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